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Traisental-Schnellstraße |
15.09.2006 |
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Studie bezweifelt Nutzen der S34
Eine Studie zur Traisental-Schnellstraße (S34) sorgt für einigen Wirbel in Wilhelmsburg (Bezirk St. Pölten). Die Studie besagt, dass die S34 und die Umfahrung von Wilhelmsburg (B334) das Verkehrsproblem noch verstärken würden.
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Studie: Keine Entlastung der B20
Der Verkehrsexperte Hermann Knoflacher kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass die Schnellstraße und die Umfahrungsstraße in Wilhelmsburg nicht die beste Lösung für die Region seien und sogar einigen gesetzlichen Richtlinien wie der Alpenkonvention oder dem Raumordnungsgesetz widersprechen würden.
Zudem bezweifelt er, dass der eigentliche Zweck erfüllt würde, nämlich die B20 vom Verkehr zu entlasten. Ein Argument, dass man in der Straßenbaudirektion des Landes nicht nachvollziehen kann.
Der Nutzen der Umfahrung sei selbstverständlich geprüft worden, es komme dadurch sehr wohl zu einer Verkehrsentlastung, sagt der stellvertretende Straßenbaudirektor Peter Beiglböck.
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Diskussion neu angeheizt
Diese Studie birgt einigen Zündstoff und liefert den Gegnern des Projekts neue Munition, vor allem den Grünen und einigen Bürgerinitiativen.
In einer internen Gemeinderatssitzung vor zwei Tagen hat Hermann Knoflacher seine Erkenntnisse den Wilhelmsburger Stadtverantwortlichen präsentiert.
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Diskussion im Gemeinderat erst im Oktober
Der Wilhelmsburger Bürgermeister, Herbert Choholka (SPÖ), ist nicht gerade glücklich darüber, dass die Studie jetzt an die Öffentlichkeit gelangt ist. Er weist aber zurück, dass er sie aus wahltaktischen Gründen in der Schublade verschwinden lassen wollte, wie ihm politische Gegner vorwerfen.
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"Verkehr ist Belastung für die Bevölkerung"
Choholka befürchtet, dass wegen der Umfahrung weniger in der Stadt gekauft wird, gleichzeitig sei der Verkehr aber auch eine Belastung - es gehe um eine Interessensabwägung.
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Diskussion erst nach der Wahl?
Eine Strasse sei kein Politikum, es gehe um das Wohl der Wilhelmsburger, so der Bürgermeister.
Choholka will die umstrittene Studie öffentlich im Gemeinderat diskutieren lassen – aber erst im Oktober, nach der Nationalratswahl.
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Kritik aus der Nachbargemeinde
Kritik daran kommt von Bürgermeister von Rohrbach an der Gölsen, Karl Bader von der ÖVP. Der Nutzen der Schnellstrasse sei durch zahlreiche Studien bereits bestätigt, unter anderem bringe die geplante Strasse eine Verbesserung der Verkehrsanbindung.
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Grünen fordern sofortiges Projektende
Die niederösterreichischen Grünen hingegen verteidigen die aktuelle Studie: sie sehen ihre Befürchtungen darin bestätigt und fordern einen sofortigen Planungsstopp.
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noe.ORF.at
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