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Innenministerium |
20.09.2006 |
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Neues Kennzeichen-Erfassungsgerät
Am Mittwoch präsentiert das Innenministerium ein neues Kennzeichen-Erfassungsgerät. Das Gerät soll helfen, etwa auf Autobahnen die Nummernschilder von vorbeifahrenden Autos zu erkennen und zu erfassen.
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Vor allem für Fahndungen vorgesehen
Das neue Kennzeichen-Erfassungsgerät soll vor allem gezielt bei Fahndungen zum Einsatz kommen, sagte Innenministerin Liese Prokop (ÖVP).
Das Gerät erfasst mit einer speziellen Software die Kennzeichen aller Autos, die zum Beispiel auf einer dreispurigen Autobahn, vorbeifahren. Online werden die Nummern dann mit dem zentralen Fahndungsdatenbestand des Innenministeriums und mit den Daten des Schengen-Informationssystems verglichen.
Erkennt das Gerät ein gesuchtes Kennzeichen, schlägt es Alarm. Die Beamten können dann über Funk die Streifen verständigen und das verdächtige Fahrzeug stoppen. Beim Innenministerium erhofft man sich damit große Erfolge bei Alarmfahndungen.
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Gerät kostet 50.000 Euro
Laut Innenministerin Liese Prokop sei der Einsatz nach dem Sicherheitspolizeigesetz unbedenklich: " Derzeit darf nur das Kennzeichen erfasst werden und nicht der Autotyp. Nur bei Treffern erkennen wir den Autotyp. Gibt es keinen Treffer, werden die Daten sofort gelöscht."
In Deutschland und in England werden diese Geräte schon verwen-det, neben Niederösterreich gibt es noch weitere zwei zur Erpro-bung in Oberösterreich und in Tirol. Ein Gerät kostet 50.000 Euro.
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