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DI | 14.02.2012
Mutter mit Kindern im Supermarkt. (Bild: APA)
Wirtschaft
Kirche lehnt geplante "ÖBB-Supermärkte" ab
Die Pläne der ÖBB zum Einstieg in das Lebensmittelgeschäft stoßen innerhalb der Kirche auf Ablehnung. Und zwar deshalb, weil die geplanten Supermärkte auch am Sonntag geöffnet haben sollen.
Erste Standorte rund um Wien
Auf 27 Bahnhöfen wollen die ÖBB die so genannten Convenience Stores betreiben. Im Herbst 2007 sollen die ersten Shops in niederösterreichischen Bahnhöfen rund um Wien eröffnet werden.

Als erste Standorte für die neuen ÖBB-Märkte sind Mödling, Korneuburg, Stockerau, Gänserndorf und Bruck an der Leitha vorgesehen.
Bundesland muss Sondergenehmigung erteilen
Die Geschäftsflächen sollen eine Größe von bis zu 250 Quadratmetern haben. Derzeit dürfen allerdings nur Supermärkte bis zu einer Größe von 80 Quadratmetern am Sonntag geöffnet haben. Für alle größeren Verkaufsflächen ist eine Sondergenehmigung des jeweiligen Bundeslandes nötig.
100 Quadratmeter große Shops unnötig
Die Präsidentin der katholischen Aktion der Erzdiözese Wien, Christa Buzzi, befürchtet eine Aushöhlung der Sonntagsöffnungszeiten und appelliert an Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP), keine Sondergenehmigungen zu erteilen. Natürlich müsse es in Bahnhöfen möglich sein, sich auch am Sonntag eine Jause zu kaufen. Die Notwendigkeit für mehrere Hundert Quadratmeter große Einkaufsshops sieht Buzzi aber nicht.
ÖBB noch nicht an das Land herangetreten
Von Seiten des Landes heißt es dazu, die ÖBB seien bisher noch gar nicht an das Land herangetreten.
80 Quadratmeter werden nicht überschritten
Bei den ÖBB beruhigt man. Die tatsächliche Verkaufsfläche in den geplanten Convenience Stores werde die schon bisher erlaubten 80 Quadratmeter nicht überschreiten. Der Rest der Fläche sei etwa für den Gastronomiebereich oder den Verkauf von Fahrkarten vorgesehen.
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