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Anzeige zurückgelegt |
06.04.2007 |
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Inserat mit Maria keine Verspottung
Die Staatsanwaltschaft Wien hat eine Anzeige von Bischof Klaus Küng gegen die Homosexuelle Initiative (HOSI) zurückgelegt. Küng hatte durch ein Inserat der Gruppe alle Christen "grob verletzt" gesehen.
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Zurücklegung bestätigt
Mit Maria für die Rechte Homosexueller zu werben ist keine "Herabwürdigung religiöser Lehren" nach Paragraf 188 im Strafgesetzbuch.
Das befand die Staatsanwaltschaft Wien, wie am Freitag bestätigt wurde.
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Das Inserat
Die HOSI hatte in ihrem Zeitungsinserat auf das katholische Dogma der "unbefleckten Empfängnis" angespielt. Zu einem Bild von Maria war der Text zu lesen:
"Hat sie einen Mann gebraucht, um zu einem Kind zu kommen? Wir verlangen keine Wunder. Aber das Recht auf künstliche Befruchtung und Adoption."
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"Mangels Substrats" zurückgelegt
Für den St. Pöltner Bischof Küng war das "eine grobe Verletzung all jener, die an Christus glauben". Maria sei auf eine Weise verspottet worden, die geeignet sei, berechtigtes Ärgernis zu erregen.
Er erstattete eine Strafanzeige wegen Verletzung des umstrittenen Paragrafen 188. Er sieht Strafen von bis zu einem halben Jahr Haft für die "Herabwürdigung religiöser Lehren" vor.
Die Staatsanwaltschaft teilte diese Meinung nicht. Sie legte die Anzeige "mangels Substrats" zurück.
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