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Wirtschaft |
28.01.2008 |
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Fahrer ohne entsprechende Papiere
Der Paketdienstleister Hermes steht im Verdacht, Fahrer in seiner Niederlassung in Ober-Grafendorf (Bez. St. Pölten) ohne Transport-Konzession beschäftigt zu haben. Bei einer Kontrolle der Polizei konnte keiner die notwendigen Papiere vorweisen.
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Für Polizei ist der Fall klar
Für die Polizei sei der Fall klar, sagte Oberst Ferdinand Zuser, Leiter der Verkehrsabteiung NÖ. Es sei eine routinemäßige Kontrolle nach dem Güterbeförderungsgesetz gewesen und dabei habe sich herausgestellt, „dass hier mit Fahrzeugen - mit Zulassung in Deutschland - in Österreich Nationaltransporte durchgeführt wurden. Das ist nach dem Güterbeförderungsgesetz nicht zulässig.“
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Alle kontrollierten Fahrer waren Deutsche
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den sechs kontrollierten Fahrern ausschließlich um deutsche Staatsbürger. Sie gaben an, dass sie nichts davon gewusst hätten, dass sie eine eigene österreichische Konzession für den Transport brauchen würden.
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KIAB-Ergebnisse liegen noch nicht vor
Beim Einsatz der Polizei war auch die KIAB, die Abteilung zur Kontrolle illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung, mit dabei. Sie kontrolliert, ob die Arbeitnehmer korrekt angemeldet sind, also keiner Schwarzarbeit nachgehen. Diese Untersuchungsergebnisse liegen aber noch nicht vor.
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Hermes: "Bedauerlicher Einzelfall"
Seitens des Paketdienstleisters Hermes hieß es am Montag gegenüber Radio Niederösterreich, ein österreichischer Frächter wäre kurzfristig ausgefallen, deshalb habe man zur Spitzenabdeckung Fahrer aus Deutschland engagiert. Es handle sich in Ober-Grafendorf um einen bedauerlichen Einzelfall, so Hermes.
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