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MI | 11.04.2012
Montage an einer Maschine (Bild: APA)
Wirtschaft
"Neuland-Award" für Export-Betriebe
Niederösterreichs Unternehmen haben im Vorjahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 24 Milliarden Euro exportiert. Herausragende Beispiele wurden Mittwochabend mit dem jüngst geschaffenen "Neuland-Award" prämiert.
Klein- und Mittelbetriebe ausgezeichnet
Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Diesen KMUs, wie sie abgekürzt genannt werden, wurde Mittwochabend im Palais Niederösterreich für ihr Engagement gedankt. Mit einem neuen Preise - dem „Neuland Award".

Den ersten Platz in der wichtigsten Kategorie „Markterweiterung und Standortsicherung“ belegte die Firma "Polytechnik" aus Weissenbach an der Triesting. Sie baut Biomassekraftwerke. 85 Prozent der Erzeugnisse werden exportiert – die die Firma wächst jährlich um etwa 20 Prozent. Ein Beispiel von vielen, die gestern Abend präsentiert wurden.
Schritt ins Ausland lohnt sich
Den Schritt ins benachbarte Ausland zu wagen, habe sich ausgezahlt, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Ernest Gabmann (ÖVP): "Wir sehen jetzt, dass Niederösterreich allein im Mittel und osteuropäischen Raum eine 25 Prozent höhere Exportquote hat als andere Bundesländer."
Osten bietet nach wie vor Chancen
Herbert Stepic, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen International bekräftigt, dass dergrößte Schwung an Privatisierungen nach dem Fall des Eisernen Vorhanges zwar vorbei sei. Verdienen lasse es sich im Osten aber immer noch ausgezeichnet. Stepic rät dazu, sich zunächst in Südosteuropa zu engagieren und dort Erfahrungen zu sammeln, um dann auch weiter weg – zum Beispiel in Russland und der Ukraine Fuß zu fassen.

Dort rechnet der Experte immer noch mit einem enormen Wachstum. Einem Wachstum, das heimischen Firmen zu Geschäft verhelfen und so den Standort in Niederösterreich sichern soll.
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