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Kriminalität |
19.04.2008 |
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Schießerei: Falscher Polizist tot
Seit Wochen sorgen falsche Polizisten auf Niederösterreichs Autobahnen für Schlagzeilen. Freitagnacht sind drei falsche Polizisten von einer echten Streife kontrolliert worden. Es kam zu einer Schießerei. Ein Mann ist tot.
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 Oberst Franz Polzer, Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich. |
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Aus Polizeikontrolle wird Schießerei
Es sind fast filmreife Szenen, die sich in den Morgenstunden dieses Samstages auf der S1, der Wiener Außenringschnellstraße, bei Schwechat ereigneten.
Falsche Polizisten, die vermutlich bereits seit Wochen auf Niederösterreichs Autobahnen ihr Unwesen treiben, versuchten gegen 4.00 Uhr Früh ein Fahrzeug zu kontrollieren. Sie gerieten dabei aber an die Falschen: Nämlich an richtige Polizisten.
Die echte Zivilstreife, bestehend aus zwei Beamten, wurde von der rumänischen Bande angehalten und bedroht. Daraufhin gab sich einer der Zivilbeamten zu erkennen, zog seine Waffe und gab einen Schuss ab, schildert Oberst Franz Polzer den Hergang.
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Rumänen ergeben sich nach kurzer Flucht
Es kam zu einem Schusswechsel. Vorerst gelang den drei Männern in ihrem Auto jedoch die Flucht. Der zweite Zivilbeamte wurde dabei beinahe niedergefahren. Er schoss dem Fluchtauto noch mehrmals hinterher.
Nach etwa einem Kilometer war die Flucht bei einem Schnellstraßen-Parkplatz zu Ende. Dort ergaben sich zwei der insgesamt drei Rumänen mit Verletzungen.
Einer von ihnen erlitt einen Oberarmdurchschuss, der Zweite eine Schusswunde im Unterschenkel. Der Dritte konnte das Auto, weil er so schwer verletzt war, nicht mehr verlassen. Er starb kurze Zeit später. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Von den echten Polizisten wurde niemand verletzt.
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"Serie von Überfällen damit zu Ende"
Laut Ermittlern handelt es sich um jene drei Männer, die sich bereits seit längerem auf Autobahnen in NÖ als Polizisten ausgeben und Autofahrer berauben.
Oberst Polzer betont im Gespräch mit ORF Niederösterreich, dass eine Serie von Überfällen nun zu Ende sei. "Es muss sich hier um eine Gruppe rumänischer Räuber handeln", in letzter Zeit hätte die Gruppe allein in Niederösterreich "sechs Überfälle auf Autobahnen gemacht".
Außerdem sollen die Kriminellen auch für Überfälle in anderen Bundesländern verantwortlich sein.
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Spurensicherung und Obduktion
Nun muss der Tathergang genau untersucht werden, auch weil die Polizei die tödlichen Schüsse abgegeben hat, so Polzer.
Derzeit sichern die Ermittler die Spuren am Auto der Rumänen sowie in deren Wohnung.
Das Opfer wird am Nachmittag obduziert.
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noe.ORF.at; 4.4.08
Auf Niederösterreichs Autobahnen treiben wieder falsche Polizisten ihr Unwesen. Bereits zum vierten Mal in drei Wochen hielten unbekannte Täter ein ausländisches Auto auf und raubten den Fahrer bei der vermeintlichen Kontrolle aus.
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