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MI | 11.04.2012
Waschraum im Verlies (Bild:Polizei)
Inzestfall Amstetten
So mussten sie jahrelang im Verlies leben
Montagvormittag wurden von der Sicherheitsdirektion NÖ erstmals Fotos vom Verlies in Amstetten veröffentlicht. In dem Keller des Wohnhauses des Tatverdächtigen waren die 42-jährige Frau und drei ihrer Kinder jahrelang eingesperrt.
Durchgang im Verlies (Bild: Polizei)
Durchgang
Gesichert mit Stahlbetontüre und Zahlencode
Die 60 Quadratmeter großen Kellerräumlichkeiten waren über einen kleinen Einstieg, der sich hinter einem Regal befand, erreichbar. Versperrt war der Eingang mit einer massiven Stahlbetontüre mit Elektromotor, die mit einer Fernbedienung mit Zahlencode geöffnet werden konnte, meldete die Sicherheitsdirektion am Montagvormittag.

"Über einen zirka fünf Meter langen Gang und ein Schlupfloch gelangte man in ein Zimmer, wo sich eine Kochmöglichkeit sowie eine Toiletten- und Duschanlage befindet", so ein Ermittler.
Waschraum im Verlies (Bild:Polizei)
Waschraum
Polizei: "Die Räume sind gepflegt"
In dem Keller gibt es auch zwei Schlafräume mit je zwei Betten. Die Raumhöhen betragen etwa 170 cm. "Die Räume sind gepflegt", heißt es in der Aussendung der Sicherheitsdirektion NÖ. In den Räumen befanden sich unter anderem ein Fernsehgerät mit Videorecorder und ein Radioapparat.
Eingang zum Verlies (Bild:Polizei)
Eingang zum Verlies
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