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Chronik |
07.07.2008 |
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U-Haft gegen zehn Tierschützer verlängert
Im Fall der Festnahmen von insgesamt zehn Tierschützern bleiben sämtliche Aktivisten in Untersuchungshaft. Das ist das Ergebnis der Haftprüfungsverhandlungen am Landesgericht Wiener Neustadt vom Montag.
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Wegen "Verdunkelungsgefahr"
Die Verlängerung der Untersuchungshaft seitens des Landesgerichts sei wegen "Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr" erfolgt, sagte Erich Habitzl, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt.
Binnen zwei Monaten haben erneute Haftprüfungsverhandlungen gegen die zehn Tierschützer stattzufinden. Noch ausständig ist eine Beurteilung des Wiener Oberlandesgerichts (OLG) hinsichtlich der Haftbeschwerden der Aktivisten.
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Lange Ermittlungen einer Sonderkommission
Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hatten nach langwierigen Ermittlungen der Sonderkommission Tierschützer Ende Mai für zehn Aktivisten die Handschellen geklickt.
Von 2000 bis April 2008 sollen sie Anschläge durchgeführt haben, die sich vornehmlich gegen Textil-Handelsketten richteten. Der von den Ermittlern bezifferte Schaden: Mehr als 600.000 Euro.
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noe.ORF.at; 28.5.08
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