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MI | 11.04.2012
IAEO-Labor in Seibersdorf (Bild: APA/Günter R. Artinger)
Seibersdorf
Keine radioaktiven Stoffe freigesetzt
Knapp vier Wochen nach dem atomaren Zwischenfall im Labor der Internationalen Atomenergiebehörde in Seibersdorf liegt nun der vorläufige Bericht vor. Durch den Zwischenfall wurden keine radioaktiven Stoffe freigesetzt.
Sicherheitssysteme haben ordnungsgemäß funktioniert.
Erd-, Pflanzen- und Wasserproben untersucht
Der Bericht bestätigt, dass durch den Zwischenfall keine radioaktiven Stoffe an die Umwelt freigesetzt wurden. Die Sicherheitssysteme funktionierten demnach ordnungsgemäß.

Erd-, Pflanzen- und Wasserproben wurden von der Internationalen Atomenergiebehörde auf dem Außengelände des Labors in Seibersdorf untersucht. Mit dem Ergebnis: Es wurde kein radioaktives Material an die Umwelt freigesetzt.
Auch Luftanalysen in der Umgebung des Labors haben keine Hinweise auf radioaktive Kontaminationen ergeben.
Überwachungssystem funktioniert
Auch Luftanalysen in der Umgebung des Labors ergaben keine Hinweise auf radioaktive Kontaminationen. Der Zwischenfall wurde von der nuklearen und radiologischen Zwischenfallskala mit der geringsten Stufe bewertet.

Die Überwachungssysteme in Seibersdorf funktionierten ordnungsgemäß und dämmten die Kontamination erfolgreich ein, so der Zwischenbericht der IAEO.
Intensive Gespräche über Modernisierung
Anfang August trat in einem Labor Plutonium aus, nachdem ein Probegefäß geplatzt war. Was genau zum Austritt von Plutonium geführt hat, das wird in den nächsten Wochen weiter untersucht, so Ayhan Evrensel, Sprecher der Internationalen Atomenergiebehörde.

Über eine Modernisierung des teilweise veralteten Labors in Seibersdorf werden weiterhin intensive Gespräche geführt.
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