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MI | 11.04.2012
Pkw nach der Kollision mit dem Panzer (Bild: APA/filmen.at)
Unfall
Erste Details zur Pkw-Kollision mit Panzer
Nach der Kollision eines Pkw mit einem Bundesheerpanzer bei Penk (Bez. Neunkirchen) am Montag, bei dem ein Mann starb und zwei Jugendliche zum Teil schwer verletzt wurden, liegen erste Details der Erhebungen vor.
Unfallhergang wurde rekonsturiert
Am Montagabend wurde die Panzerbesatzung von einer Untersuchungskommission einvernommen und der Unfallhergang rekonstruiert.

Den Erhebungen zufolge kam der Pkw in einer Kurve auf die andere Fahrbahnseite. Dem Bundesheer zufolge trifft den Lenker des Panzers, der sich mit einem weiteren Kollegen und einem Fahrlehrer auf einer Ausbildungsfahrt befand, keine Schuld.
Polizei: "Panzer war korrekt unterwegs"
Das bestätigte auch Günther Jammerbund von der Polizei Ternitz: "Nach den ersten Ermittlungen war er korrekt unterwegs, die Geschwindigkeit betrug 30 km/h und er fuhr am äußersten rechten Fahrbanrand. Der Lenker hatte keine Möglichkeit, dass er noch etwas verhindern hätte können."
Der Panzer, gegen den der Pkw prallte (Bild: ORF NÖ)
Der Radpanzer befand sich auf einer Ausbildungsfahrt.
Fall geht nun zur Staatsanwaltschaft
Die Geschwindigkeit wurde auch von einem Tachografen im Panzer dokumentiert. In den nächsten Tagen wird der Panzer untersucht. Der Fall geht jetzt an die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt.
Panzer war auf Ausbildungsfahrt
Nach Angaben des Militärkommandos NÖ befand sich das Bundesheerfahrzeug auf einer Ausbildungsfahrt anlässlich der Vorbereitung auf den Einsatz im Ausland.

Die beiden Fahrschüler und der Fahrlehrer blieben unverletzt, sie wurden psychologisch betreut.
Der Pkw nach der Kollision mit dem Panzer (Bild: ORF NÖ)
Der 55-jährige Autolenker verstarb noch an der Unfallstelle.
Ein Toter und zwei Verletzte im Pkw
Zu dem Unfall kam es am Montag um 13.45 Uhr in Penk, einer Katastralgemeinde von Grafenbach. Der Pkw war dem Panzer nach Angaben des Militärkommandos in einer Kurve auf der linken Fahrbahnseite entgegengekommen, schlitterte hinter dem linken Vorderreifen in die Seite des gepanzerten Radfahrzeugs und überschlug sich.

Der 55-jährige Autolenker wurde durch den Anprall auf der Stelle getötet. Sein 13-jähriger Sohn und dessen Freund als Mitfahrer in dem Pkw erlitten zum Teil schwere Verletzungen.
Sechs Kinder wurden zu Vollwaisen
Besonders tragisches Detail: Bei dem 55-jährigen Verstorbenen handelt es sich um einen mehrfachen Vater aus Penk. Erst vor dreieinhalb Jahren starb seine Frau, durch den Unfall wurden die sechs Kinder zu Vollwaisen.
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