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MI | 11.04.2012
Sujetbild Hochwasser (Bild: APA/Weiss)
Kommunales
Hochwasserschutz für die Ybbs
In Weißenkirchen wird derzeit eine Mauer als Hochwasserschutz an der Donau gebaut. Nächstes Jahr soll entlang der Ybbs - bis Lunz am See - ein Schwerpunkt für Projekte zum Hochwasserschutz gesetzt werden.
Berechnung mit Laser-Technik
Die Ybbs wurde mit Laser-Technik aus der Luft vermessen. Das daraus entstandene digitale Geländemodell bildet die Grundlage für eine Berechnung, welche Gebiete von unterschiedlich starken Hochwässern wie überflutet werden könnten und wie sich das auswirken würde.

Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurden den Gemeinden entlang der Ybbs vom Land Hochwasserschutzmaßnahmen vorgeschlagen.
Verschiedene Projekte an der Ybbs
Das größte Projekt wäre demnach ein Damm in Göstling um rund 300.000 Euro, in St. Georgen am Reith würde der Hochwasserschutz 200.000 Euro kosten, in Hollenstein 100.000 Euro. In Opponitz sollte die Ybbsschleife um 50.000 Euro ausgebaggert werden. In Lunz am See müsste eine Schutzmauer um 30.000 Euro erhöht werden.
Entscheidung liegt bei den Gemeinden
Ob die Projekte realisiert werden, liegt bei den Gemeinden selbst, wobei die öffentliche Förderung bei 80 bis 85 Prozent liegt. Den Rest müssten die Gemeinden selbst aufbringen. Die ersten Bauarbeiten wären schon 2009 möglich.
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