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Chronik |
10.02.2009 |
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7.000 Euro Ergreiferprämie für Brandstifter
Die betroffene Papierfabrik in Hirschwang hat nun eine 7.000-Euro-Prämie auf die Ergreifung des mutmaßlichen Brandstifters ausgesetzt. Unterdessen sind noch immer Löscharbeiten im Gang, die vermutlich den ganzen Tag andauern werden.
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Der Polizeiaufruf im Wortlaut:
Ein bislang unbekannter Täter dürfte in der Nacht von 07.02.2009 auf 08.02.2009 mehrere Brände kleineren Ausmaßes auf einem Firmenareal in 2652 Hirschwang gelegt haben. In der Nacht vom 09.02.2009 auf 10.02.2009 dürfte er eine Lagerhalle der Firma in Brand gesetzt haben.
Seitens der geschädigten Firma wurde eine Prämie in der Höhe von € 7.000,-- für Hinweise, die zur Ausforschung des Täters führen, ausgelobt.
Zweckdienliche Hinweise werden an das Landeskriminalamt für Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133/30-3333 oder an jede Polizeiinspektion erbeten.
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Löscharbeiten werden auch heute noch den ganzen Tag andauern. |
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Immer wieder lodern Glutnester auf
Für die Feuerwehrmänner ist der Löscheinsatz ein Kräftemessen - immer wieder lodern Flammen auf, die ganze Nacht über waren sie im Einsatz. 100 Mann sind derzeit noch am Brandherd.
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Mehrere Personen wurden bereits befragt- heute gehen die Einvernahmen weiter. |
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Kriminalisten gehen von Brandstiftung aus
In der Ortschaft herrscht weiter Angst- denn noch ist unklar wer hinter den Bränden steckt. Eine Antwort erhofft man sich von den Spuren die die Brandermittler an den Tatorten sicherstellen konnten.
Mehrere Personen wurden nach dem letzten Feuer bereits einvernommen - und auch heute gehen die Befragungen weiter.
Für die Ermittler des Landeskriminalamts besteht kaum ein Zweifel, dass die Brände vom Wochenende in Zusammenhang mit diesem Brand in der Nacht auf Dienstag stehen.
Der Grund: Die Gebäude, in denen am Wochenende Feuer ausgebrochen war - Kellerabteile, Mülltonnen und ein Dachboden - gehören alle jenem Unternehmen, dessen Lagerhalle am Dienstag abbrannte.
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Der Betrieb geht bereits wieder weiter. |
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Schadenshöhe noch unklar-Betrieb geht weiter
Der Schaden der bei dem Brand der 4.000 Quadratmeter großen Lagerhalle entstanden ist, lässt sich noch nicht beziffern, ist aber nach Angaben eines Sprechers der Mayr-Melnhof Karton AG in jedem Fall beträchtlich.
Am Standort Hirschwang beschäftigt der Konzern 370 Mitarbeiter, ihre Arbeitsplätze seien nicht gefährdet,heisst es. Das Unternehmen sei gegen Feuer versichert.
Bereits am Dienstag ist die Faltschachtel-Produktion wieder angelaufen, die Kartonfabrikation ist nach dem Brand weiter unterbrochen, auch sie soll aber so rasch wie möglich wieder aufgenommen werden.
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Die Lagerhalle war nicht mehr zu retten. |
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Lagerhalle ist bereits der achte Brand
Die 80 Meter lange Lagerhalle der Mayr-Melnhof Karton Gesellschaft stand in Vollbrand, war nicht mehr zu retten und sei komplett niedergebrannt, sagte Bezirksfeuerwehr-Kommandant Josef Huber. Die Halle ist nach dem Brand einsturzgefährdet.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Kesselhaus - "das Herzstück der Anlage" (Huber) - konnte von der Feuerwehr vor den Flammen geschützt werden.
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 Der rasche Löscheinsatz konnte die Lagerhalle nicht mehr retten, sie wurde zur Gänze zerstört.
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Das Gebäude stand binnen kürzester Zeit in Vollbrand.
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 Zum Glück wurde bei dem neuerlichen Brandanschlag niemand verletzt.
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noe.ORF.at; 9.2.09
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