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MI | 11.04.2012
Klaus Schneeberger (Bild:ORF NÖ)
Klaus Schneeberger
WISSENSCHAFT
Schneeberger: "Ausstieg unverantwortlich"
Der Plan, aus dem CERN auszusteigen, sei "forschungspolitisch unverständlich, wenn nicht sogar unverantwortlich", sagte Klaus Schneeberger, Aufsichtsratsvorsitzender der Errichtungs- und Betriebsgesellschaft MedAustron.
"Zusammenarbeit mit Handstreich zerstört"
Hahn zerstöre "mit einem Handstreich" eine Zusammenarbeit, die über Jahre mühevoll und mit großem Engagement aufgebaut worden sei, sagte ÖVP-Klubobmann Klaus Schneeberger.
"Bilaterale Zusammenarbeit wird weiterbestehen", so Schneeberger.
Kooperation von MedAustron nicht gefährdet
Die Kooperation zwischen dem Krebsforschungs- und Behandlungsprojekt MedAustron in Wr. Neustadt und CERN ist laut dem EBG-Aufsichtsratsvorsitzenden nicht gefährdet:

"Wir betrachten MedAustron als ein eigenständiges Projekt, daher wird die bilaterale Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und der Forschungseinrichtung CERN auch in Zukunft weiterbestehen."

Schneeberger merkte außerdem an, dass die "unverständliche Entscheidung" Hahns "nicht im Sinne der Wissenschaft und Forschung in Österreich und insbesondere in Niederösterreich" sei.
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