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MI | 11.04.2012
Wissenschafter vor Computerbildschirmen in CERN (Bild: EPA/Fabrice Coffrini)
WISSENSCHAFT
CERN-Ausstieg: Blamage ersparen
In der Debatte über den Ausstieg Österreichs aus dem CERN-Projekt nimmt Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) Stellung. Er spricht davon, dass man sich eine Blamage ersparen müsste, aber auch Initiativen in der Forschung setzen müsse.
Aussenminister plädiert für vernüftige Lösung
Der von ÖVP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn geplante Ausstieg aus dem europäischen Kernforschungsprojekt CERN hat zuletzt für heftige Debatten gesorgt.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) sieht das internationale Ansehen Österreichs gefährdet und auch Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) hatte wörtlich von einer internationalen Blamage gesprochen.

Spindelegger hat am Rande des Europaforums Wachau dazu Stellung genommen
"Beide Standpunkte berücksichtigen"
" Ich glaube, dass man sich international jede Blamage natürlich ersparen muss, das ist ganz klar, dass wir auf der anderen Seite aber auch, das, was Wissenschaftsminister Hahn gesagt hat, mitberücksichtigen müssen, nämlich dass man in der Forschung in Österreich entsprechende Initiativen setzen muss. Und beides gehört jetzt miteinander vereinbar gemacht und das werden wird tun", sagte Spindelegger.
Med Austron
Das Krebsforschungsprojekt Med Austron in Wiener Neustadt müsse jedenfalls eingehalten werden und zwar mit allen Zusagen, die gemacht worden sind, sagte Spindelegger.

Montagnachmittag wird es ein Treffen zwischen Bundeskanzler Faymann und Wissenschaftsminister Hahn zu dem Thema geben.
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