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MI | 11.04.2012
Teilchenbeschleuniger am CERN (Bild: keystone)
WISSENSCHAFT
Bleibt es beim CERN-Ausstieg?
Mit Spannung wird das Treffen am Montag zwischen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) erwartet: Es geht um den geplanten Austritt Österreichs beim Kernforschungszentrum CERN.
Designierter Elite Uni Chef, Thomas Henzinger macht sich Sorgen um den Ruf Österreichs als Forschungsland.
Auch Elite Uni Chef fürchtet Nachteile
Nicht nur Faymann, sondern auch Politiker aller Parteien und auch Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) haben sich zuletzt gegen ein Ausstieg ausgesprochen beziehungsweise skeptisch gezeigt.

Im negativen Sinn könnte bei einem CERN-Ausstieg Niederösterreich gleich zwei Mal betroffen sein. Zum einen, weil im Juni die Elite-Uni in Maria Gugging, das sogenannte IST Austria, eröffnen soll.

Diese soll künftig ein Zentrum der Spitzenforschung werden und der designierte Präsident der Elite Uni, Thomas Henzinger, fürchtet durch den geplanten Ausstieg um den Ruf der österreichischen Forschung.

Auch um die Stabilität in Sachen Forschungsförderung macht sich Henzinger in diesem Zusammenhang Sorgen.
Negative Auswirkungen auf Med-Austron?
Niederösterreich könnte zum anderen aber auch beim Projekt "MedAustron" negativ betroffen sein.

Das geplante Krebs-Forschungs- und -therapiezentrum in Wiener Neustadt entsteht nämlich in enger Zusammenarbeit mit dem Kernforschungszentrum CERN in Genf.

Das Treffen zwischen Bundeskanzler Faymann und Wissenschaftsminister Hahn um den CERN-Ausstieg soll am frühen Nachtmittag stattfinden.
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