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DI | 14.02.2012
Symbol für "Wasser nicht trinken" (Bild: Fotolia/mema)
CHRONIK
Nach Hochwasser: Fäkalkeime im Trinkwasser
Die Überflutungen der letzten Wochen haben gebietsweise zu einer Verunreinigung des Trinkwassers geführt. Aufgrund von Rohrbrüchen gelangten Fäkalkeime in das Leitungsnetz. Betroffen sind in NÖ die Gemeinden Strengberg und Spitz.
Etwa 500 Haushalte betroffen
Von Fäkalbakterien im Ortsnetz der Wasserleitung seien derzeit etwa 500 Haushalte betroffen, die Hälfte davon in der Gemeinde Strengberg, sagte Norbert Wolf von der Trinkwasseraufsicht des Landes.

Viele Gemeinden würden wegen des Hochwassers zusätzliche Untersuchungen des Trinkwassers in Auftrag geben. "Maßnahmen der Reinigung und Desinfektion der Anlagen" würden bereits umgesetzt, so Wolf.
Hausbrunnen (Bild: fotolia.com/lpics) Hausbrunnen: Keine Kontrolle der Behörden
Die betroffenen Haushalte wurden mittels Flugblättern und Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Trinkwasser vor dem Konsum abzukochen.

Betroffen sind auch viele Hausbrunnenbesitzer. Und Wolf weist daraufhin, dass diese nicht unter die behördliche Kontrolle fallen. "Hausbrunnen sind eigenverantwortlich", deshalb rät er den Brunnenbesitzern in jenen Gebieten, wo es zu Überflutungen kam, vorsorglich den Brunnen zu reinigen und zu desinfizieren.
Kostenlose Untersuchungen durch Land
Das Land bietet im Rahmen einer Aktion kostenlos eine Untersuchung und Desinfektion der Hausbrunnen an.
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