|
|
 |
 |
GERICHT |
24.11.2009 |
|
|
|
|
Mord an Ehefrau in Artstetten: 20 Jahre Haft
Jener 65-Jährige, der seit Montag in St. Pölten vor Gericht stand, ist am Dienstag wegen Mordes an seiner Ehefrau zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt worden. Das Urteil ist rechtskräftig.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ehefrau verfolgt und mit Schrotflinte getötet
Der Mann verfolgte laut Anklage am 15. Juni 2008 seine von ihm getrennt lebende Frau an ihre neue Wohnadresse in Artstetten und erschoss die 57-Jährige in ihrem Pkw mit einer doppelläufigen Schrotflinte.
Anschließend verschanzte sich der Mann in seinem Bauernhaus und wurde erst Stunden später von der Polizei überwältigt, nachdem er einen Diensthund erschossen hatte.
Er selbst wurde von Schüssen der Polizeibeamten getroffen und ist seither auf einen Rollstuhl angewiesen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Verteidiger plädierte auf Totschlag
Die Tat komme einer Hinrichtung gleich, so die Staatsanwältin in ihrem Schlussplädoyer. Die Geschworenen befanden den Angeklagten einstimmig für schuldig - des Mordes und des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt.
Der Verteidiger hatte auf Totschlag plädiert. Er nahm das Urteil an, die Staatsanwältin verzichtete auf weitere Rechtsmittel. Somit ist das Urteil rechtskräftig.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
noe.ORF.at; 24.11.09
Der Mordprozess gegen jenen 65-Jährigen, der seine Frau in Artstetten erschossen haben soll, ist am Dienstag fortgesetzt worden. Die Töchter des Mannes sagten vor dem Richter: "Es war eine Kindheit voller Angst vor dem Vater."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|