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POLITIK |
25.11.2009 |
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Verpflichtende Ausbildung in Gewaltprävention
Gesundheitseinrichtungen sind oft Erstanlaufstellen bei Gewalt gegen Frauen. Soziallandesrätin Karin Scheele (SPÖ) forderte daher eine verpflichtende Ausbildung des Gesundheitspersonals im Umgang mit Gewaltopfern.
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Freiwillige Schulungen bereits möglich
In Niederösterreich besteht seit zehn Jahren die Möglichkeit, im Zuge einer Ausbildung im Gesundheitswesen freiwillig an Schulungen für den Umgang mit Gewalt teil zu nehmen.
Diese beinhalten Muster und Formen von Gewalt und Risikofaktoren wie Armut, Arbeitslosigkeit oder Alkohol zu erkennen und dementsprechend handeln zu können.
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 Karin Scheele, Soziallandesrätin. |
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Scheele: "Professionelle Betreuung notwendig"
Diese Schulungen sollen verpflichtend werden, forderte Soziallandesrätin Karin Scheele (SPÖ) am Mittwoch:
„Das ist wichtig für die Frauen, dass sie professionelle Betreuung verdienen und brauchen. Es ist aber auch wichtig für die vorwiegend in Gesundheitsberufen arbeitenden Frauen, da wir wissen, wenn man sehr oft mit Gewalt indirekt zu tun hat, dass das sekundäre Traumatisierung zur Folge hat.“
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Spurensicherung so besser möglich
Außerdem könne nur gut geschultes Personal entscheidende Spurensicherungen in Fällen von häuslicher Gewalt durchführen, so Scheele.
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