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VERKEHR |
16.01.2010 |
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ÖBB bekommen Konkurrenz auf Westbahn
Die ÖBB bekommen ab Dezember 2011 auf der Westbahn Konkurrenz durch Private. Die Züge sollen zwischen sechs Uhr und Mitternacht im Stundentakt fahren.
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70 Prozent der Railholding AG halten STRABAG-Chef Hans-Peter Haselsteiner und Ex-ÖBB-Vorstand Stefan Wehinger. |
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Private investieren 120 Millionen Euro
Die Rail Holding AG gehört zu 70 Prozent dem früheren ÖBB-Vorstand Stefan Wehinger und dem Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner, 30 Prozent hält eine Schweizer Beteiligungsfirma.
Die beiden investieren in das Westbahnprojekt 120 Millionen Euro. Ab Dezember 2011 sollen die bis zu 200 Kilometer pro Stunde schnellen Züge von Wien nach Salzburg in weniger als zweieinhalb Stunden fahren.
Zustiegsmöglichkeiten soll es in den größten Städten entlang der Strecke geben, unter anderem in St. Pölten und Amstetten.
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Im Gespräch mit Chefredakteurin Christiane Teschl geht Wehinger davon aus, dass die Pünktlichkeit bei der Rail Holding besser als bei den ÖBB sein wird. Das Betriebsmanagement sei nicht so wie bei den ÖBB von externen Partnern abhängig. Außerdem sei es für die Bundesbahnen wegen der Größe und der Struktur schwieriger, die vorhandene Infrastruktur effizient zu nützen.
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Jeder Wagen mit eigenem Kundenbegleiter
Zum Einsatz werden Hochgeschwindigkeitszüge des Typs Dosto des Schweizer Zugherstellers Stadler kommen. Die sieben Doppelstockzüge haben eine Kapazität von je 560 Sitzplätzen und haben einen Wert von 110 Millionen Euro.
Die privaten Betreiber betonen, dass ihre Stärken darin liegen, dass bei ihnen der Bahnbetrieb einfacher funktioniert, modern und serviceorientiert ist.
So wird jeder Wagen von einem eigenen Kundenbegleiter betreut. Die Fahrkarten kann man im Zug oder über das Internet kaufen, billiger als bei den ÖBB werden sie aber nicht sein.
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noe.ORF.at
Auszüge aus dem Interview mit Stefan Wehinger sehen Sie um 19.00 Uhr in ORF 2, das ganze Gespräch gibt es am Abend nur hier auf noe.ORF.at.
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ORF.at
Mit einem riskanten Finanzdeal haben die ÖBB nicht weniger als 295 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Es geht um jenes Termingeschäft mit der Deutschen Bank in der Höhe von 613 Mio. Euro, das 2005 - offenbar an Vorstand und Aufsichtsrat vorbei - abgeschlossen wurde. Nach einem langen, ebenfalls mehrere Millionen teuren Rechtsstreit gibt es nun einen Vergleich: Die ÖBB verlieren fast die Hälfte, eben 295 Millionen. Die ÖBB zeigten sich "erleichtert" - tatsächlich erleichtert wird aber der Steuerzahler.
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