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WIRTSCHAFT |
08.02.2010 |
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Hypo Investmentbank weist Vorwürfe zurück
Bilanzfälschung und risikoreiche Geldveranlagung sind die Vorwürfe der Finanzmarktaufsicht gegenüber der NÖ Hypo Investmentbank. Diese weist nun erneut alle Vorwürfe zurück. Man habe gesetzeskonform gehandelt, wird versichert.
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Bank ist zu einhundert Prozent im Besitz des Landes NÖ. |
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"Nur andere Art der Bilanzierung gewählt"
Während des weltweiten Finanzskandals soll die Hypo Investmentbank damals wertlos gewordene Anleihen der Lehman Bankengruppe an einen anonymen Partner nach Lichtenstein verkauft haben. Zu einem weit überhöhten Preis.
Im Gegenzug soll die Hypobank diesem Partner eine Anleihe mit extrem niedriger Verzinsung abgekauft haben. Damit war die Hypo die wertlosen Lehman Papiere los, und die Anleihe mit der schlechten Verzinsung sollte auf Jahre in der Bilanz verschwinden. So der Vorwurf der Finanzmarktaufsicht.
Die Hypo Investmentbank weist das zurück. Man habe nur eine andere Art der Bilanzierung gewählt, das sei gesetzeskonform, wird argumentiert. Die Bank ist zu einhundert Prozent im Besitz des Landes.
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Zuständige Behörden ermitteln
Aus dem Büro des zuständigen Landeshauptmannstellvertreters Wolfgang Sobotka (ÖVP) heißt es, man müsse das Verfahren abwarten und habe volles Vertrauen in den Vorstand der Bank.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen noch, sollte daraus eine Anklage werden, droht den Verantwortlichen eine Haftstrafe bis zu einem Jahr.
Die Finanzmarktaufsicht ermittelt überdies gegen die Hypo Investmantbank wegen risikoreicher Großveranlagungen, sollte sich dieser Verdacht bestätigen drohen der Bank teure Strafzinsen.
Nach wie vor gilt die Unschuldsvermutung.
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noe.ORF.at; 3.2.10
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