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DI | 14.02.2012
Geigenschülerin (Bild: Fotolia.com/ Anja Greiner Adam)
BILDUNG
Musikschullehrer: Höhere Lehrverpflichtung?
NÖs Musikschullehrer sind aufgeregt: Sie fürchten, ihre Lehrverpflichtung könnte angehoben, die Übungszeiten mit dem eigenen Instrument nicht als Arbeitszeit angerechnet werden. Das Musikschulmanagement beruhigt.
Noch bis zum 10. März kann diese Petition unterzeichnet werden.
Musikschullehrer fordern faire Behandlung
Die niederösterreichischen Musikschullehrer haben eine Petition veröffentlicht:

Keine weitere Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung bei gleichbleibender Entlohnung, tatsächliche Vergütung von Mehrdienstleistungen, Anerkennung der Übungszeiten - das sind nur 3 der 14 Forderungen.

Nach der Erhöhung der Unterrichtszeit auf 27 Stunden pro Woche im Jahr 2006 befürchtet man jetzt eine weitere Erhöhung um zwei Stunden.
Musikschulmanagement beruhigt.
Keine Änderungen ohne Verhandlungen
Hintergrund der Forderungen ist eine umfangreiche Studie über Tätigkeit und Arbeitsumfeld der Musikschullehrer, die im vergangenen Jahr durchgeführt und demnächst präsentiert werden soll.

Beim Musikschulmanagement heißt es, von einer Stundenerhöhung wisse man nichts. Man werde die Ergebnisse der Studie abwarten, sich dann mit den Musiklehrern zusammensetzen und gemeinsam über mögliche Änderungen verhandeln.

Ohne vorherige Gespräche und Verhandlungen, heißt es, werde es keine Änderungen geben.
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