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DI | 14.02.2012
Winterdienst (Bild: Fotolia.com/ pe-foto)
VERKEHR
2,8 Millionen Euro auf Autobahnen gestreut
Der Winter will offenbar kein Ende nehmen - das geht auch ins Geld. Der Verbrauch von Streusalz ist deutlich gestiegen, genauso wie die Kosten: Im heurigen Winter werden laut Schätzungen rund 2,8 Millionen Euro "verstreut".
Damit hat man um 320.000 Euro mehr "verstreut".
Heuer um 4.000 Tonnen mehr Salz
Im letzten Winter 2008/2009 wurden auf Niederösterreichs Straßen 31.000 Tonnen Salz gestreut. Heuer sind es, angesichts des langen, strengen Winters mehr - laut Schätzungen rund 35.000 Tonnen.

Eine Tonne Streusalz kostet rund 80 Euro. Das macht unterm Strich 2,8 Millionen Euro für 35.000 Tonnen Streusalz. Damit wurde um 320.000 Euro mehr für Streusalz ausgegeben, als im vergangenen Winter.

Bei dem Salz handelt es sich übrigens um Siedesalz, das laut ASFINAG auch zum Kochen verwendet wird.
Bald Zucker statt Salz?
Auf der Suche nach Alternativen
Das Salz ist jedoch aggressiv und greift nicht nur Beton, Dichtungen und Fugen von Brücken an, sondern auch die Umwelt.

Deshalb wird nach alternativen Streumitteln gesucht. Auf der Wiener Außenringautobahn (A21) läuft derzeit ein Pilotversuch, bei dem Zuckermelasse bem Streusalz beigemengt wird.

Die chemische Zusammensetzung haftet nämlich besser und hat einen niedrigeren Gefrierpunkt als Salz. Das Siedesalz greift nämlich nur bis minus 5 Grad. Bei kälteren Temperaturen werden Kalziumsalze verwendet.
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