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DI | 14.02.2012
Pater Udo Fischer - Mönch, Pfarrer und Seelsorger. Bild: Pfarre Paudorf
Pater Udo Fischer
RELIGION
Pater Udo Fischer übt Kritik an Papst
Pater Udo Fischer, der Pfarrer von Paudorf, (Bezirk Krems), hat in einem Gespräch in der ZIB 2 das Schweigen des Papstes kritisiert. Dieser hätte längst reden und Stellung nehmen müssen, sagt der Pater.
Gläubigen erwarten sich von den Bischöfen wenig.
Autorität der Bischöfe hat gelitten
Jesus hätte nicht geschwiegen, so Pater Udo Fischer. Er sagte auch, dass sich die österreichischen Bischöfe, mit Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze, bemühen, das Vertrauen der Menschen nach den Missbrauchs-Skandalen wiederzuerlangen.

Das Problem sei nur, dass die Autorität der Bischöfe in den letzten Jahrzehnten sehr gelitten hat und die Leute seien enttäuscht und erwarten sich von den Bischöfen auch kaum noch etwas.
Änderungen sind dringend notwendig.
Nicht nur entschuldigen, sondern auch ändern
"Man sagt ja, das seien Erfüllungsgehilfen von Rom", so Fischer.

"Eigenständig werden sie nicht viel tun und wenn nicht der Papst selbst auftritt und sich entschuldigt, für das was Rom jahrzehntelang an Vertuschungen und Vertuschungsgesetzen verbrochen hat".

"Und es muss natürlich auch etwas geändert werden, denn nur eine Entschuldigung des Papstes reiche nicht. Wenn beides nicht geschieht werden die Gläubigen noch mehr enttäuscht sein, als sie es ohnehin schon sind", sagte Pater Udo Fischer.
Missbrauchsfälle vor weltliches Gericht
Die Missbrauchsfälle gehörten vor weltliche Gerichte, sagte Pater Udo Fischer. Die Menschen seien empört über die Haltung der Kirche.
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