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MI | 11.04.2012
Josef und Erwin Pröll (Bild: APA/Herbert Pfarrhofer)
POLITIK
War Nichtnominierung der richtige Weg?
Nach der historisch niedrigen Wahlbeteiligung bei der Bundespräsidentenwahl macht sich die ÖVP nun Gedanken, ob es richtig war, niemanden für das Amt zu nominieren. Aussagen dazu kommen auch von Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP).
Pröll: ÖVP muss sich immer anstrengen
Von einigen ÖVP-Politikern kommen vorsichtig-kritische Töne, etwa von Erwin Pröll, der von Beginn an für eine ÖVP-Kandidatur eintrat:.

"Der Wähler hat ja bei dieser Wahl in alle Richtungen, das kann man ohne weiteres sagen, sehr sehr deutlich gesprochen. Meine Meinung ist bekannt. Sie hat sich in den letzten Monaten nicht geändert und dabei bleibt es", sagte Erwin Pröll.
Kein Konflikt rund um die BP-Wahl
Sein Neffe, ÖVP-Parteichef Josef Pröll, will trotz der Dissonanzen in seiner Partei in dieser Causa von einem Konflikt rund um die Bundespräsidentenwahl nichts wissen.

Für die niedrige Wahlbeteiligung sei nicht die ÖVP verantwortlich, so Josef Pröll, sondern der laue themenlose Wahlkampf und die fehlende Mobilisierung der SPÖ-Wähler.
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