Niederösterreich ORF.at
MI | 11.04.2012
March im März 2009 (Bild: ORF)
Archivbild
CHRONIK
March: "Es besteht kein Grund zur Sorge"
Das Landesfeuerwehrkommando NÖ hatte die Hochwassersituation an der March am Dienstag nach eigenen Angaben "im Griff". Der Pegel werde noch um vermutlich 20 bis 30 Zentimeter steigen, es bestehe jedoch "kein Grund zur Sorge".
Regelmäßige Kontrollfahrten auf der March
"Die Lage ist ständig unter Beobachtung", sagte Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos. Auf der March finden demnach regelmäßig Kontrollfahrten statt.
Hochwasserwarnung (Bild: Fotolia/Martina Berg) Hochwasser-Frühwarnsystem im Einsatz
Im Rahmen des Abkommens des Landes mit Südmähren über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Katastrophenfällen kam am Dienstag erstmals das Hochwasser- Frühwarnsystem zur Anwendung, berichtete der Landespressedienst.

Der südmährische Kreishauptmann Michal Hasek und Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) stünden in Kontakt. Pröll habe allfällige Hilfe angeboten.

Laut Landesfeuerwehrkommando wurde jedenfalls bis Dienstagnachmittag keine Unterstützung aus Südmähren angefordert. "Wir könnten binnen vier Stunden mit Ausrüstung und Mannschaft aufbrechen", betonte Resperger.
Hochwasseralarm in 15 tschechischen Orten
Nach tagelangen Regenfällen haben die tschechischen Behörden am Dienstag in etwa 15 Orten Hochwasseralarm ausgerufen. Viele Flüsse traten vor allem im Osten des Landes über die Ufer. Die tschechische Regierung stellte insgesamt 800 Soldaten für Notfalleinsätze bereit.
Freiwilligenkonferenz auf Herbst verschoben
Eine für Freitag und Samstag in Tulln angesetzt gewesene zweitägige Freiwilligenkonferenz von Niederösterreich und Südmähren wurde unterdessen am Dienstag auf Herbst verschoben.

Grund dafür ist die Hochwassersituation im Nachbarland. "Es ist schade, dass die Konferenz verschoben werden muss, zumal es sich um die erste länderübergreifende Tagung mit den freiwilligen Hilfsorganisationen handelt. Aber in so einer Situation wird jeder freiwillige Helfer vor Ort benötigt", sagte der für Katastrophenschutz zuständige ÖVP-Landesrat Stephan Pernkopf.
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