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MO | 13.02.2012
Großbrand in Langmannersdorf (Bild: Feuerwehr Atzenbrugg)
CHRONIK
Großbrand in Recyclingbetrieb
In Langmannersdorf (Bez. St. Pölten-Land) hat am Dienstagnachmittag ein Großbrand in einem Recyclingbetrieb die Einsatzkräfte in Atem gehalten. 20 Feuerwehren mit mehr als 200 Mann waren im Einsatz.
Es gab keine Verletzten.
Langwieriger und schwieriger Einsatz
In einem Recyclingbetrieb in Langmannersdorf in der Gemeinde Weißenkirchen a.d. Perschling (Bezirk St. Pölten) ist am Dienstagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Auf dem Areal sollen Tonnen von Altpapier gelagert sein, hieß es beim Landesfeuerwehrkommando Niederösterreich. Es wurde niemand verletzt.

Mehr als fünf Stunden waren 20 Feuerwehren im Löscheinsatz. An den Ort des Brandes wurden auch der Notarztwagen St. Pölten und ein Rettungsfahrzeug des Roten Kreuzes Atzenbrugg entsandt.
Großbrand in Langmannersdorf (Bild: Feuerwehr Atzenbrugg)
Polizei und BH haben mit den Untersuchungen begonnen.
"Betrieb darf eigentlich nur Papier anliefern"
Bereits am Nachmittag haben Brandermittler mit der Suche nach der Brandursache begonnen. Unterdessen erhebt der Vizebürgermeister von Langmannersdorf Johann Figl-Fischlmaier schwere Vorwürfe gegen die Betreiber der Recyclingfirma.

„Dieser Betrieb darf eigentlich nur Papier anliefern, aber angeliefert wird alles, ob Alteisen, Plastik oder Styropor, alles wird angeliefert.“, so der Vizebürgermeister.

Betriebschef Johann Schütz gibt zu bei der Betriebsgenehmigung vor 20 Jahren Fehler gemacht zu haben. Der stellvertretende Bezirkshauptmann von St. Pölten hat das Gelände des Betriebes am Dienstagnachmittag gesperrt, um mit weiteren Untersuchungen beginnen zu können. Die Brandursache ist noch unklar.
Meterhohe Rauchwolken im Tullnerfeld.
"Fenster und Türen geschlossen halten"
Die Feuerwehr hat am Dienstag die Bevölkerung in der unmittelbaren Umgebung aufgerufen Fenster und Türen geschlossen zu halten. Mittlerweile ist die Gefahr gebannt.

Laut Landesfeuerwehrkommando NÖ standen in dem Recyclingbetrieb gepresste Kunststoffballen auf einer Fläche von 600 bis 700 Quadratmetern in Brand. Es wurde vorwiegend mit Schaum gelöscht. Von der Feuerwehr waren mehr als 200 Mann ausgerückt.

Im ganzen Tullnerfeld war der meterhohe Rauch zu sehen. Nachbargebäude waren laut Landesfeuerwehrkommando durch den Brand nicht gefährdet.
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