Patient von Trage gerutscht und gestorben Ein 75-jähriger Patient ist bei einem Rettungseinsatz in Steinabrückl (Bezirk Wr. Neustadt) von einer Trage gerutscht und wenig später gestorben. Das berichtete die "Kronen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).
Mann hatte akute Atemnot Das Unglück ereignete sich bereits am Donnerstag. Ob es in ursächlichem Zusammenhang mit dem Tod des Mannes steht, wird derzeit durch eine Obduktion geklärt.
Der Unfall geschah sich auf einer steilen Stiege in einem Wohnhaus. Der 75-Jährige sollte wegen einer Intubation möglichst rasch von seiner Wohnung in einen vor dem Gebäude wartenden Notarztwagen gebracht werden. Auf der Trage habe der Mann allerdings wegen akuter Atemnot nicht angegurtet werden können, sagte Rotkreuz-Sprecher Andreas Zenker. Er sei dann seitlich von der Trage gerutscht, aber noch von einem Sanitäter aufgefangen worden.
Rettungsteam erstattete Selbstanzeige Der Gesundheitszustand des Mannes sei bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte sehr labil gewesen. Laut Zenker hatte er eine schwere Krankheit.
Im Notarztwagen sei der Mann reanimiert worden, auch im Krankenhaus seien noch einige Maßnahmen gesetzt worden, sagte Zenker. Nach dem Tod des Patienten habe das Rettungsteam noch in der Nacht Selbstanzeige bei der Polizei erstattet. Auch die Staatsanwaltschaft wurde bereits informiert. Eine Obduktion soll klären, ob der Mann an den Folgen des Sturzes oder wegen anderer Umstände gestorben ist.