Toter Patient: Staatsanwaltschaft ermittelt Da ein 75-jähriger Mann aus dem Bezirk Wr. Neustadt nach dem Sturz von einer Rettungstrage verstorben ist, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft. Die Sanitäter hatten den Mann beim Transport nicht angegurtet.
Möglicherweise kein Zusammenhang Nach dem tragischen Vorfall wird jetzt gegen die drei Sanitäter des Roten Kreuzes wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Ob Anklage erhoben wird, hängt nun vom Obduktionsergebnis ab, das die Todesursache klären soll.
Der Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt bestätigt eine erste Vorabinformation, wonach der Sturz nicht in kausalem Zusammenhang mit dem Tod des Mannes stehen soll.
Der Tod könnte demnach auch schon vor dem Sturz eingetreten sein. Das offizielle Gutachten wird in zwei bis drei Wochen erwartet.
Im Stiegenhaus von Trage gerutscht Laut Rotem Kreuz soll der Gesundheitszustand des 75-Jährigen aus Steinabrückl beim Eintreffen der Sanitäter bereits sehr ernst gewesen sein.
Das Rettungsteam habe daraufhin entschieden, den schwerkranken Mann möglichst schnell in den Notarztwagen zu bringen, dabei wurde der Mann nicht angegurtet.
Beim Transport über das Stiegenhaus rutschte der Patient von der Trage. Er wurde zwar noch von einem Sanitäter aufgefangen, der Mann verstarb aber kurze Zeit später.
noe.ORF.at; 13.7.10
Ein 75-jähriger Patient ist bei einem Rettungseinsatz in Steinabrückl (Bezirk Wr. Neustadt) von einer Trage gerutscht und wenig später gestorben. Das berichtete die "Kronen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).