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DI | 14.02.2012
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace bei einer Aktion vor einer BP-Tankstelle in Wien (Bild: APA/Roland Schlager)
Symbolbild
CHRONIK
Greenpeace protestierte bei BP Wr. Neudorf
Greenpeace-Aktivisten haben heute in einer spektakulären Aktion die Österreich-Zentrale von BP in Wiener Neudorf besetzt. Sie fordern vom Ölkonzern einen Stopp der Tiefseebohrungen.
"Keine weiteren Tiefseebohrungen mehr"
Ein noch größeres Spruchband wurde der Firmenleitung direkt übergeben. Die zentrale Forderung der Umweltschützer lautete: "BP - Raus aus der Tiefsee!"

Dieser Spruch war auf dem 60 Quadratmeter großen Transparent zu lesen, das etwa 20 Aktivisten auf dem Gebäude anbrachten.

Außerdem hatten sie eine 225 Quadratmeter große Banderole mit der Aufschrift "Oil Kills" dabei, die vor zwei Wochen auf dem Wiener Stephansplatz von mehreren Hundert Passanten unterschrieben und mit Nachrichten an BP versehen worden war.
60 Quadratmeter großes Transparent wurde entrollt.
"Menschen sind wütend auf BP"
"Diese Menschen sind alle wütend auf BP und wollen ihrem Unmut darüber Ausdruck verleihen, dass es überhaupt zu dieser Ölkatastrophe gekommen ist", sagte Greenpeace-Energiesprecher Jurrien Westerhof.

"Um zu vermeiden, dass so etwas erneut passiert, gibt es nur eine Lösung: BP muss sich von seinen Tiefseebohrungen zurückziehen."
Hunderte Millionen Liter Öl im Meer
Elf Menschen starben bei der Explosion auf der Ölbohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April. Aus dem Bohrloch flossen seit dem Untergang der Förderplattform mutmaßlich Hunderte Millionen Liter ins Meer.
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