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MI | 11.04.2012
Hellebarde (Bild: KHM Magdeburg)
CHRONIK
"Historischer" Fall um Hellebarde geklärt
Vor 20 Jahren ist auf der Burg Kreuzenstein (Bezirk Korneuburg) eine Hellebarde, eine Art Lanze, gestohlen worden. Nun ist sie wieder aufgetaucht: Sie dürfte bei einem Betriebsausflug gestohlen worden sein.
Anonyme Anzeige brachte Licht in den Fall.
Hellebarde als Trophäe ausgestellt
Wahrscheinlich - so die Ermittler, die dank einer anonymen Anzeige auf die Spur der Hellebarde gekommen sind - wurde die Waffe bei einer Burgführung im Rahmen eines Betriebsausflugs einer Firma gestohlen.

Als eine Art "Trophäe" dürfte sie dann in den Räumlichkeiten in Wien-Floridsdorf aufgehängt worden sein. Als nun, fast 20 Jahre später, ein Abteilungsleiter die Waffe mit nach Hause nahm, wurde der anonyme Brief geschrieben.
Hinweise erbeten.
Polizei ermittelt weiter
Ob sich der Kriminalfall tatsächlich so ereignet hat und wer das Kulturgut von der Burg Kreuzenstein gestohlen hat, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Polizei ersucht um sachdienliche Hinweise.

Die Hellebarde - auch Helmbarde genannt - ist übrigens eine Lanze, wie sie heute noch von der Schweizer Garde verwendet wird. Die Hellebarde ist mehrere hundert Jahre alt und hat einen Wert von etwa 50.000 Euro.
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