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DI | 14.02.2012
SOZIALES
Sparprogramm: Rotes Licht für AMS-Kurse
Im kommenden Jahr muss das Arbeitsmarktservice (AMS) aus budgetären Gründen mit zehn Millionen Euro weniger auskommen als heuer. Das wirkt sich in erster Linie auf das Schulungsangebot aus.
Wegen Budgetkürzung von 150 auf 140 Millionen Euro.
10.000 Kursplätze weniger
30 Prozent mehr Schulungsteilnehmer als im Vorjahr gibt es seit Anfang des Jahres in Niederösterreich. Im nächsten Jahr wird das Ausbildungsangebot allerdings rigoros gekürzt: Statt, wie heuer, 34.000 Kursplätzen gibt es im nächsten Jahr um 10.000 weniger.

Der Grund: Das Budget des AMS wird 2011 von 150 Millionen auf 140 Millionen Euro reduziert.
Symbolbild "Bewerbung" (Bild: Fotolia.com/ FM 2)
Nach AMS-Schulungen sollen es Teilnehmer leichter in Beruf und Karriere haben.
Ziel der Kurse: Fuß fassen am Arbeitsmarkt
Laut AMS werden vor allem Schulungen reduziert, die eine geringe Arbeitsaufnahmequote hatten, also wo Teilnehmer nach der Schulung nicht auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten.

Ziel sei es, dass die Hälfte der Teilnehmer eines Kurses drei Monate danach einen Job finden.
Kürzungen auch bei Lehrwerkstätten
Einschnitte werde es aufgrund der Budgetkürzungen auch bei den überbetrieblichen Lehrwerkstätten geben.

Die Plätze für Neueintritte werden ab 2011 halbiert, von derzeit 400 auf 200. Die Standorte bleiben laut AMS jedoch erhalten.
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