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"IACA" |
02.09.2010 |
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Akademie gegen Korruption gegründet
Am Nachmittag ist die Internationale Anti-Korruptionsakademie mit Sitz in Laxenburg eröffnet worden. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon betonte dabei, wie wichtig der internationale Kampf gegen die Korruption sei.
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Schlüssel feierlich übergeben. |
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"Verlieren Milliarden durch die Korruption"
Am Nachmittag wurden im Beisein des UNO-Generalsekretärs symbolisch die Schlüssel zur internationalen Anti-Korruptionsakademie übergeben. Minister aus 35 Staaten nahmen an dem Festakt teil.
Ban unterstrich die Bedeutung des Kampfs gegen die Korruption.
"Diese internationale Anti-Korruptionsakademie wird ein Platz sein, um zu trainieren und sich auszutauschen, um die Korruption zu bekämpfen", sagte Ban, "wir verlieren Milliarden von Dollar durch die Korruption, wir müssen dagegen kämpfen und mit dem Geld sollten die Armen unterstützt werden."
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 Maria Fekter (ÖVP) |
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Korruption: Komplex und grenzüberschreitend
Korruption ist komplex und grenzüberschreitend - in der neuen Anti-Korruptionsakademie in Laxenburg sollen daher jene ausgebildet werden, die an vorderster Front dieses Delikt bekämpfen: Staatsanwälte, Polizisten, Richter, aber auch von wissenschaftlicher Seite soll das Phänomen aufgearbeitet werden.
Ziel sei es, die Akademie zu einer internationalen Organisation zu machen, sagte Fekter. "Es war der UNO ein besonderes Anliegen, dass wir nicht nur Länder der Europäischen Union mit im Boot haben, sondern vor allem auch jene Länder an Bord haben, die mit dem Phänomen Korruption noch besonders zu kämpfen haben."
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150 Studierende werden unterrichtet
23 Staaten werden noch heute die Gründungsurkunde unterschreiben, an Bord sind auch Länder vom Balkan, aus dem
arabischen Raum, Südamerika und Asien.
Der erste Kurs mit 45 Teilnehmern startet noch im Herbst, insgesamt können auf dem neuen Campus der Anti-Korruptionsakademie 150 Studierende unterrichtet werden, 25 hochqualifizierte Arbeitsplätze werden in Laxenburg geschaffen.
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 Erwin Pröll |
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Pröll: "Sicherheitszentrum im Süden von NÖ"
"Wir haben deswegen auch ganz bewusst Wert auf den Standort Laxenburg gelegt, weil wir schon seit geraumer Zeit den Süden Niederösterreichs zu einem Sicherheitszentrum machen wollen", sagt Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP).
So befinden sich südlich von Wien ja auch unter anderem die Sicherheitsakademie und die Cobra. Zwölf Millionen Euro haben Land und Innenministerium in den Ausbau des Palais Kaunitz investiert.
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noe.ORF.at; 2.9.10
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