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DI | 14.02.2012
Kinder im Kindergarten (Bild: Fotolia/Pavel Losevsky)
POLITIK
Früher in den Kindergarten: Positive Bilanz
Seit 2008 können Zweieinhalbjährige in Niederöstererich den Kindergarten besuchen. Diese Möglichkeit war bei der Einführung nicht unumstritten. Eine Bilanz des Landes fällt jetzt positiv aus.
270 Millionen Euro investiert.
"Konnten Sorge und Ängste nehmen"
270 Millionen Euro hat das Land in den letzten Jahren in die Kindergärten investiert: Gebäude wurde um- oder neugebaut, 660 neue Kindergruppen wurden gegründet, 1.300 neue Kindergärtnerinnen und Betreuerinnen wurden angestellt.

Ein Meilenstein sei die Einführung gewesen, dass auch schon Zweieinhalbjährige in den Kindergarten gehen könne, sagt Landesrätin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). 5.500 Zweieinhalbjährige wurden in den letzten beiden Jahren in den Kindergärten betreut.

Ihre Bilanz nach einer Evaluierung fällt so aus: "Wir konnten allen Betroffenen die Sorgen und Ängste nehmen. Gerade die Aufnahme der Zweieinhalbjährigen wurde von allen Betroffenen voll und ganz akzeptiert, von den Kindern, den Eltern und den Kindergartenpädagoginnen."
Pädagoginnen orten Verbesserungen.
90 Prozent der Eltern zufrieden
3.000 Betroffene wurden befragt: Zwei Drittel der Eltern sagen, dass die Aufnahme von Zweieinhalbjährigen sehr wichtig sei. 90 Prozent der Eltern sind mit der pädagogischen Betreuung und mit den Öffnungszeiten zufrieden oder sehr zufrieden.

80 Prozent der Pädagoginnen meinen, dass sich die Rahmenbedingungen in den Kindergärten verbessert haben.
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