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DI | 14.02.2012
Arzt macht Notizen (Bild: Fotolia/Franz Pfluegl)
GESUNDHEIT
NÖGKK sieht keinen Ärztemangel
In NÖ wird in den nächsten zehn Jahren von knapp 800 Allgemeinmedizinern mit Kassenstelle die Hälfte in Pension gehen. Die Suche nach Nachfolgern ist laut Ärztekammer schwierig. Die NÖGKK will von einem Mangel nichts wissen.
Finanzieller Anreiz auf dem Land zu gering.
"Wahlärzte als Potential für Vertragsärzte"
Viele wollen nicht Allgemeinmediziner werden, weil der finanzielle Anreiz vor allem im ländlichen Raum zu gering ist, heißt es bei der Ärztekammer.

Von der Gebietskrankenkasse heißt es, dass es mehr Interessenten als Stellen gebe. Pro Planstelle gebe es zwei bis fünf Bewerber, sagt Gerhard Hutter von der niederösterreichischen Gebietskrankenkasse.

"Ich verstehe die Kritik des Herrn Reisner (Präsident der Ärztekammer, Anm.) nicht. In NÖ gibt es 1.800 Wahlärzte, die wir noch als Potential für Vertragsärzte hätten", sagt Hutter.
Immer weniger Bewerber.
Ärztekammer: Bewerberzahlen rückläufig
Christoph Reisner, der Präsident der niederösterreichischen Ärztekammer, entgegnet mit der Altersstruktur der nö. Ärzte. "Die kennt er möglicherweise nicht. Wir kennen sie und wissen, dass in den nächsten zehn Jahren etwa die Hälfte aller niedergelassenen Ärzte in Pension gehen."

Die Bewerberzahlen seien Reisner zufolge in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.
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