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DI | 14.02.2012
Schüler packen Schultaschen (Bild: APA/Roland Schlager)
SCHULE
Knapp 16.500 Erstklässler in NÖ
16.457 niederöstererichische Sechsjährige werden am Montag erstmals in ihrem Leben in einer Schulbank sitzen. Insgesamt gehen für 204.000 Mädchen und Burschen nun die Ferien zu Ende. Das Land hat 16 Millionen Euro in zusätzliche Lehrer investiert.
Heuras: "Es ist wichtig dieses Geld in die Verbesserung der Schulqualität jetzt zu investieren".
Qualität in der Bildung erhöhen
Mit diesem Geld wurden zusätzliche Dienstposten geschaffen. Diese 450 Dienstposten werden benötigt, weil die Klassenschülerhöchstzahl 25 beträgt, damit soll weiters die Existenz von Kleinschulen abgesichert werden und ein Teil dieser Lehrer wird in den 50 Modellschulen eingesetzt, erklärte Bildungslandesrat Johann Heuras von der ÖVP.

Es gehe nicht nur darum den Bildungsstandort Niederösterreich abzusichern sondern auch die Qualität zu erhöhen, so Heuras.
Zentralismus in Schulangelegenheiten löst keine Probleme in den Regionen.
Mehr Kompetenz für die Länder gefordert
Heuras verlangte neuerlich mehr Kompetenz in Schulangelegenheiten für die Länder, denn der Zentralismus sei nicht die Antwort auf die Fragen und Probleme, die in Regionen auftreten.
Zwei bis drei Jahre für Baugnehmigungen
Ähnlich argumentierte auch Hermann Helm, der Präsident des Landeschulrates und er brachte ein Beispiel aus dem Schulbau.

Oft brauche es aufgrund der Kompetenzaufteilung zwei bis drei Jahre, um eine Baugenehmigung zu bekommen.

"Das sei eindeutig zu lang und ein weiteres Beispiel dafür, dass die Kompetenzen den Ländern übertragen werden sollen", sagte Helm.
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