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HANDEL |
04.09.2010 |
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Produkte für Minderheiten sind im Trend
Vergangene Woche sind die Wogen rund um die NÖM hochgegangen, weil die nö. Molkerei einen Teil der Milchpackungen türkisch beschriftet hat. Generell lässt sich jedoch feststellen, dass Firmen Produkte für Minderheiten anbieten.
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Regale mit Produkten aus der Türkei
Vor allem in Regionen, in denen viele Migrantinnen und Migranten leben setzen Supermärkte vereinzelt auf diese Kundengruppe, indem sie spezielle Produkte anbieten. In größeren Filialen des REWE-Konzerns finden sich einzelne Regale mit Produkten etwa aus der Türkei.
Bei der Supermarktkette Spar hat man Versuche mit Halal-Wurst gemacht. Das sind Produkte für Muslime, deren Glaube eine spezielle Schlachtung verlangt und Schweinefleisch verbietet. Der Versuch wurde wieder abgebrochen. Beschwerden österreichischer Kunden und zu wenig Interesse der muslimischen Kundschaft waren die Gründe.
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"Süt" auf manchen Packungen zu lesen
Vergangene Woche sind die Wogen rund um die NÖM hochgegangen. Der Grund war, dass die nö. Molkerei einen Teil ihrer Milchpackungen türkisch beschriftet hat. „Süt“ auf türkisch war zu lesen. Bei der NÖM hat man auf die Kritik reagiert, indem die Packungen mit der türkischen Beschriftung ohnehin nur in türkischen Supermärkten verkauft werden.
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Ethnisches Sortiment in Supermärkten
Zielpunkt führt gerade ein Pilotprojekt in Wien durch. In manchen Filialen gibt es ein sogenanntes ethnisches Sortiment. Dieses beinhaltet spezielle Fleisch- und Milchprodukte. Sollte dieses Angebot auf Interesse stoßen, dann soll es auch auf niederösterreichische Filialen ausgeweitet werden, heißt es.
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