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SOZIALES |
05.09.2010 |
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Frauen-Notwohnung in Gmünd gefährdet
Frauen, die durch Gewalt bedroht werden, mussten bisher bis zu zwei Stunden Fahrtzeit in Kauf nehmen, um eine Einrichtung zu erreichen. In Gmünd gibt es nun eine Notwohnung, der Fortbestand ist jedoch unsicher.
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Spenden decken die Kosten. |
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Für die Möbel und für die Miete fehlt das Geld
Die neue Frauennotwohnung in Gmünd bietet derzeit Platz für zwei Frauen und zwei Kinder. Ein weiteres Zimmer wird noch eingerichtet, heißt es. Für die Möbel der Notwohnung fehlt jedoch genauso das Geld, wie für die monatliche Miete von 600 Euro, sagt Anna Haneder von der Frauenberatung Zwettl.
Bis Dezember sind die Kosten noch durch Spenden gedeckt, danach ist die Zukunft der Notwohnung offen.
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Derzeit gibt es sechs Frauenhäuser in NÖ
Für die Errichtung der Wohnung hat das Land NÖ 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Für eine weitere Finanzierung müsse man erst den entsprechenden Antrag für 2011 prüfen, heißt es aus der Abteilung für Soziales. Die Errichtung eines weiteren Frauenhauses sei derzeit jedenfalls nicht angedacht.
Mit sechs Frauenhäusern in NÖ sei man momentan ausreichend versorgt, die Auslastung liegt bei 72 Prozent. Im Jahr 2009 haben mehr als 470 Frauen und Kinder Schutz in niederösterreichischen Frauenhäusern gesucht.
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noe.ORF.at; 3.1.10
Jede vierte Frau macht in ihrem Leben Erfahrungen mit Gewalt. Mehr als 200 Frauen suchen in NÖ jedes Jahr Hilfe in Frauenhäusern. Die Tendenz ist steigend, weil immer mehr Frauen ihre Qualen öffentlich machen.
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