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SPORT |
07.09.2010 |
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"Das Ergebnis viel glatter als das Match"
Jürgen Melzer ist im Achtelfinale der US Open in New York ausgeschieden. Der Deutsch-Wagramer zeigte über weite Phasen ausgezeichnetes Tennis, verlor dennoch glatt in drei Sätzen, zu glatt, ärgerte sich Melzer.
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Federer siegte ohne Satzverlust. |
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Federer im Tiebreak der Glücklichere
"Ich habe wirklich gut gespielt", sagte der 29-Jährige nach dem Match. Die 29-jährige Melzer verkaufte sich im zweiten Duell mit dem fünffachen US Open Sieger, Roger Federer, weit besser als noch in Wimbledon.
Dennoch war der "Schweizer Magier", wie ihn viele Tennis-Insider nennen, zu stark für den Niederösterreicher: Nach 2:03 Stunden unterlag Melzer mit 3:6, 6:7(4), 3:6.
Im Tiebreak des zweiten Satzes war es besonders knapp. Schlussendlich hatte Federer das Glück auf seiner Seite. Er produzierte zwei Netzroller, für die er sich nach Matchende auch entschuldigte. Glück und Pech sind aber Kategorien, die beim Ergebnis keine Rolle spielen.
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 Melzer zeigte über weite Phasen "großes Tennis".
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Zum dritten Mal in Folge unter den letzten 16. |
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Melzer mittlerweile selbst ein "Großer"
Während für Federer das Turnier im Viertelfinale gegen Robin Söderling weitergeht, kann Jürgen Melzer dennoch eine zufriedene Bilanz ziehen.
Zum dritten Mal in Folge hatte er nach den French Open (Semifinale) und Wimbledon (Achtelfinale) die Runde der letzten 16 erreicht. Und, er hat jedes Mal nur gegen die Allerbesten verloren: Nadal in Paris und nun zweimal en suite Federer waren seine Bezwinger.
Damit dürfte der Niederösterreicher wohl selbst zu den "Großen" der Tennisbranche zählen.
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100.000 Dollar Trostpflaster
Moral, Kampfgeist und Einsatzwille zeigte der Deutsch Wagramer bei seinem Auftritt bei den US Open in New York.
Im Match gegen Federer, die aktuelle Nummer Zwei der Welt, arbeitete er immerhin zwölf Breakbälle heraus. Allerdings konnte Melzer nur zwei verwerten. "Er hat seine Chancen genützt und ich eben nicht", meinte Melzer.
Der Trost: Melzer sollte sich im ATP-Ranking leicht verbessern. Er könnte auf Platz 13 aufscheinen. Außerdem nimmt er einen 100.000-Dollar-Scheck (77.676 Euro) mit nach Hause.
Thomas Muster bleibt damit der bisher einzige Österreicher im Viertelfinale der US Open, dem Steirer war dies 1993, 1994 und 1996 gelungen.
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sport.ORF.at
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