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DI | 14.02.2012
Gerichtssaal (Bild: ORF)
GERICHT
Mordprozess: Angeklagter: "Nicht schuldig"
Beim Mordprozess im Landesgericht St. Pölten hat sich der 50-jährige Angeklagte zu Prozessbeginn nicht geständig gezeigt. Er soll versucht haben, seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Messer umzubringen.
Angeklagter: "Schwere Körperverletzung"
Der Prozess begann mit der Einvernahme des 50-jährigen Angeklagten, nachdem Staatsanwältin und Verteidigung ihre Plädoyers gehalten hatten.

Der Angeklagte plädierte auf nicht schuldig im Sinne der Anklage. Er gab jedoch zu, seine ehemalige Lebensgefährtin in Eichgraben (Bezirk St. Pölten) schwer am Hals verletzt zu haben. Er plädierte vor Gericht auf schwere Körperverletzung.
Das Opfer habe dem Mann alles zugetraut.
"Sie sei eine Traumfrau gewesen"
Der 50-jährige Mann erzählte von der Beziehung zu seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Sie sei seine Traumfrau gewesen, "umbringen wollte ich sie nicht, ein Streit ist eskaliert", so der Beschuldigte.

"Ich hätte ihm immer alles zugetraut", sagte hingegen das Opfer, das in Abwesenheit des Angeklagten vor Gericht aussagte.

Sie habe Angst vor ihm gehabt, vor allem, nachdem sie sich von ihm getrennt hatte, das war eineinhalb Jahre vor der Tat. Seitdem soll der Angeklagte die Frau mehrmals bedroht haben, auch mit dem Umbringen. Wegen eines Vorfalls ist der Mann vorbestraft. Das Urteil wird am Mittwochnachmittag erwartet.
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