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GERICHT |
09.09.2010 |
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Prozess um 206 Kilo Kokain geht in Endphase
In die Endphase geht am Donnerstag einer der größten Drogenprozesse, 206 Kilogramm Kokain wurden geschmuggelt. Im Landesgericht Korneuburg werden Zeugen und jener verdeckte Ermittler befragt, durch den der Coup aufgeflogen ist.
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Polizist in die Drogenszene eingeschleust
Der verdeckte Ermittler wurde zu Jahresbeginn vom Bundeskriminalamt in die Drogenszene einschleust. Er gab vor, Spediteur zu sein und lernte so den britischen Hauptverdächtigen kennen.
Dieser wiederum bezog ihn nach Angaben von Staatsanwalt Friedrich Köhl in seine Drogengeschäfte mit ein.
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Ob es am Donnerstag zu einem Urteil kommen wird, ist aber momentan unklar. |
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Es ging um Drogen um 50 Millionen Euro
Der verdeckt arbeitende Kriminalist sollte ihm bei der Beschaffung von Drogen im Wert von bis zu 50 Millionen Euro behilflich sein. Nachdem die Drogen am Flughafen Schwechat eingetroffen waren, sollten der Deal in einer Lagerhalle in Stockerau vollendet werden.
Dort wurde der Ermittler aber von einem der Angeklagten mit einer Pistole bedroht. Die Kollegen des Kriminalisten griffen eingegriffen und nahmen die Dealer fest.
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Höchststrafe: 20 Jahre Haft
Den Angeklagten drohen jetzt Haftstrafen von zehn bis 20 Jahren. Zwei Angeklagte bekannten sich bereits am ersten Prozesstag schuldig.
Die vier anderen geben an, nicht gewusst zu haben, dass es sich bei dem Geschäft um Drogen gehandelt hat.
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noe.ORF.at
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