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DI | 14.02.2012
Flughafen Wien-Schwechat (Bild: orf.at/Wolfgang Rieder)
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Skylink: Brisanter Bericht im Aufsichtsrat
Bei einer Sitzung des Aufsichtsrates des Flughafens Wien-Schwechat am Freitag geht es um den Rechnungshofrohbericht über den Skylink. Personelle Konsequenzen soll es noch nicht geben.
Flughafen Aufsichtsratsvorsitzender Herbst (Bild: ORF NÖ)
Christoph Herbst, Vorsitzender des Aufsichtsrates.
Herbst: "Zu früh für Entscheidungen"
Über personelle Konsequenzen wollte der Vorsitzende des Aufsichtsrates Christoph Herbst im Vorfeld der Sitzung nichts sagen.

Man müsse sich ein erstes Bild über die einzelnen Kritikpunkte machen und man erwarte erste Kommentare des Vorstandes dazu, meinte Herbst, für Entscheidungen sei es noch viel zu früh.
Kosten aus dem Ruder gelaufen
Beim Projekt "Skylink" sind Kosten und Zeitplan aus dem Ruder gelaufen. Der Flughafenausbau wurde bereits Ende der 1990er Jahre geplant. In vier Jahren Bauzeit sollten ursprünglich rund 400 Mio. Euro in den neuen Terminal - "Skylink" investiert werden.

Die Fertigstellung war für Juni 2008 geplant. Mittlerweile belaufen sich die Kosten auf zumindest 830 Mio. Euro. Die Fertigstellung ist nun bis 2012 geplant.
Spekulationen über Vorstandsaustausch
Genau ein Thema hat die Aufsichtsratssitzung: Den etwa 300 Seiten dicken Rechnungshofrohbericht über den Skylink, dessen Inhalt ist Kritik an den ausufernden Baukosten.

Der Vorstand sowie die Bundesländer Wien und Niederösterreich haben Zeit, um ihre Stellungnahmen abzugeben, der Aufsichtsrat tritt nun zusammen. Zuletzt wurde in Medien darüber spekuliert, dass es zu einem Austausch des Flughafenvorstands kommen könnte.

"In den nächsten Wochen wird entschieden werden, egal in welche Richtung", sagte Herbst am vergangenen Dienstag. "Da ist der Aufsichtsrat gefordert. Der Aufsichtsrat muss ja auch den Kopf hinhalten."
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