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MI | 11.04.2012
Fahndungsfoto Marius Crasmariu (Bild:Polizei)
CHRONIK
Diebe durch Überwachungsbilder ausgeforscht
Die Polizei konnte drei Personen ausforschen, die mehrere Trickdiebstähle in Nö. und Oö. begangen haben sollen. Das Trio soll Schmuck im Wert von mehr als 75.000 Euro gestohlen haben. Einer der drei Täter ist noch flüchtig.
Armreifen und Schmuckunikat gestohlen
Zwei der Diebe sollen bei einem Juwelier in Tulln Armreifen im Wert von 23.500 Euro gestohlen haben. Des weiteren sollen sie ein Unikat aus Weißgold mit 74 Brillanten erbeutet haben. Der geschädigte Geschäftsmann setzte 5.000 Euro Kopfgeld aus.
Täter waren bei Grenzkontrolle aufgefallen
Nach der Tat in Tulln wurden Lichtbilder aus einer Überwachungskamera ausgearbeitet. Durch einen Hinweis des internationalen Juwelier-Warndienstes haben die Ermittler dann herausgefunden, dass drei Personen im Juni 2010 bei der Ausreise aus Österreich in die Schweiz an der Grenze angehalten und kontrolliert worden waren.

Anhand der Fahndungsbilder des Tullner Juweliers wurde bei einem Abgleich mit den Fotos der Grenzkontrolle die Identität der Personen erhoben, auf deren Konto laut Sicherheitsdirektion sämtliche Taten bzw. Versuche gehen sollen.
In Linz erbeuteten Täter knapp 52.000 Euro
Die Polizei legt den Verdächtigen drei weitere derartige Diebstähle, und zwar im Zeitraum von Ende November 2009 bis Anfang August 2010, zur Last. Sie sollen dabei bei Juwelieren in Linz zugeschlagen haben. Die entstandene Schadenssumme betrug 51.930 Euro.

Des weiteren soll es noch mehrere Versuche der Bande in Wien gegeben haben.
Ein Täter ist noch flüchtig
Nachdem die Staatsanwaltschaft Linz europäische Haftbefehle ausgestellt hatte, wurde Mitte Oktober seitens des Bundeskriminalamtes bekannt, dass zwei der Beschuldigten - eine 31-jährige Frau und ein 37 Jahre alter Mann - seit September in Tschechien in Haft sind. Noch flüchtig ein 21-Jähriger.
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