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MI | 11.04.2012
Symbolfoto Straßenbau (Bild: ORF/rubra)
POLITIK
Straßenbau: Pröll und Bures einig
LH Erwin Pröll (ÖVP) und Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) haben sich über künftige Straßenbauprojekte in NÖ geeinigt. Es werden keine Projekte gestrichen, dafür gibt es bei einigen Abschnitten Einschränkungen in der Dimension.
Keine Verzögerungen bei Bauprojekten
Bei einigen Bauprojekten hatte es zuletzt immer wieder Gerüchte über Verzögerungen gegeben. Pröll versicherte am Donnerstag, dass alles nach Plan laufen werde.

Konkret ging es dabei um den Weiterbau der Nordautobahn (A5) bis zur Staatsgrenze, die Weinviertel-Schnellstraße (S3) zwischen Hollabrunn und Retz, die Traisentalschnellstraße (S34) und die Marchfeldschnellstraße (S8).
Umfahrung Drasenhofen zweispurig.
Pröll: "Kein Baustopp"
"Es wird kein einziges Projekt, das in der Zielsetzung notwendig war, um eine Weiterentwicklung zu gewährleisten, gestrichen. Es kommt zu keinem Baustopp. Alle vier Projekte werden so umgesetzt, dass sie den Zweck erfüllen und dem Bedarf gerecht werden", sagte Pröll.

Daher wird die Umfahrung von Drasenhofen nur zweispurig gebaut. Auch der Ausbau der S3 und der S34 erfolgt abschnittsweise.
1,2 Milliarden werden in NÖ investiert.
Bures: "Gelebte Verwaltungsreform"
"Es gibt nur einen Zahler, das ist immer der Steuerzahler. Daher müssen wir die Kriterien Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Bedarfsgerechtigkeit und Sparsamkeit anwenden. Ich glaube, dass ist gelebte Verwaltungsreform."

Insgesamt werden bis 2016 von der ASFINAG dennoch 1,2 Milliarden Euro in Niederösterreich verbaut.
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