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MI | 11.04.2012
Schiffsunglück auf Donau (Bild: stamberg.at)
CHRONIK
Tankerunfall: Keine Gefahr für die Umwelt
Auf der Donau bei Sarmingstein ist Dienstagnacht ein slowakisches Tankschiff leckgeschlagen. Aus dem Frachtraum trat Schweröl aus. Gefahr für die Umwelt besteht laut Bezirkshauptmannschaft nicht.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Weitere Tauchgänge sind notwendig
Das slowakische Schleppschiff war mit zwei Schleppladern vor sich in Richtung Linz unterwegs. Beladen war der Schleppverband mit 11.000 Liter Schweröl. Bei Sarmingstein prallte es dann, so die Ermittlungen der Polizei, nach einem zu weit geratenen Ausweichmanöver gegen die Anlegestelle und schlug an zwei Stellen leck. Aus dem Frachtraum trat Schweröl aus.

Das Leck konnte ein Feuerwehrtaucher noch in der Nacht provisorisch abdichten, sagte Einsatzleiter Armin Blutsch von der Feuerwehr Amstetten: "Die beiden Risse sind etwa zwei bis drei Zentimeter breit. In dem vier Grad kalten Wasser war das Abdichten - zuerst mit Holzkeilen und Stofffetzen, dann mit Metallkit - für den Taucher eine sehr schwere Aufgabe."

Das erste von Feuerwehrtauchern mühsam verschlossene Leck in der Bordwand des Tankers ist nun offenbar wieder aufgegangen. Die Feuerwehr versucht mit einem weiteren Tauchgang das zwei Zentimeter breite Loch zu schließen.
Schiffsunglück auf Donau (Bild: stamberg.at)
Feuerwehrtaucher dichtet das Leck ab
Schiffsunglück auf Donau (Bild: stamberg.at)
Leckes slowakisches Schleppschiff
Ausmaß der Ölverschmutzung noch unklar
Die Feuerwehren Amstetten und Melk hatten rund um den Schubverband und im Staubereich des Kraftwerkes Ybbs Ölsperren errichtet. Das Ausmaß der Ölverschmutzung kann allerdings noch nicht abgeschätzt werden.

Gefahr für die Umwelt besteht laut Bezirkshauptmannschaft nicht.
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