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MI | 11.04.2012
Schwarzarbeiter
WIRTSCHAFT
Immer mehr Schwarzarbeiter
Die Zahl der Schwarzarbeiter ist in NÖ 2010 gestiegen, obwohl heuer weniger Unternehmen kontrolliert worden sind. Die KIAB, die Kontrolle illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung, hat 5.000 Betriebe und 6.500 Arbeiter überprüft.
Ein Drittel war nicht korrekt sozialversichert
Ein Drittel der kontrollierten Arbeiter waren illegal beschäftigte Ausländer, ein weiteres Drittel war nicht korrekt sozialversichert.

Die Zahl der Strafanträge wegen illegaler Beschäftigung von Ausländern ist im Jahr 2010 um 14 Prozent gestiegen, die Zahl der Strafanträge wegen Nichtanmeldung der Sozialversicherung um sechs Prozent.
Um Müll vom Frequency-Festival zu entsorgen.
Bulgarische Arbeiter nach St. Pölten geholt
Besonders dreist ist laut KIAB eine Müllentsorgungsfirma in St. Pölten vorgegangen.

Das Unternehmen hat Arbeiter aus Bulgarien und Serbien eigens in die niederösterreichische Landeshauptstadt gebracht und illegal beschäftigt, um den Müll nach dem großen Frequency Festival zu beseitigen.
Besonders geprüft: Bau- und Gastgewerbe
Verstärkt im Visier der Fahnder waren auch 2010 wieder Gastgewerbe, Bau- und Landwirtschaft.

Im Baugewerbe gab es einen landesweiten Schwerpunkttag: 388 Baustellen und Unternehmen wurden dabei überprüft, 52 davon wurden angezeigt.
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