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MI | 11.04.2012
Peter Layr, EVN-Vorstand, in "NÖ-heute" (Bild: ORF-NÖ)
WIRTSCHAFT
Layr neuer Vorstandssprecher der EVN
Die EVN hat eine neue Führung und die Nachfolge von Burkhard Hofer geregelt. Peter Layr wird neuer Vorstandssprecher, Stefan Szyszkowitz zieht neu in den Vorstand ein. Das Ziel: Der Anteil der erneuerbaren Energie soll verdreifacht werden.
Hofer wechselt in den Aufsichtsrat.
Hofer und Gruber legen Ämter zurück
Burkhard Hofer legt sein Amt als Generaldirektor zurück und wechselt in den Aufsichtsrat. Dieses Gremium wird verkleinert. Statt bisher 20 wird der Aufsichtsrat künftig nur noch 15 Mitglieder haben.

Rudolf Gruber legt sein Mandat als Präsident des Aufsichtsrats zurück und verlässt das Unternehmen nach 43 Jahren. Hofer folgt ihm als Vorsitzender des Kontrollgremiums nach.
Ein EVN-Urgestein an der Spitze
Ein EVN-Urgestein steht künftig an der Spitze des Unternehmens. Der 1953 geborene Peter Layr ist seit den späten 1970ern bei der EVN tätig. Layr gilt schon lange als Kronprinz des bisherigen Vorstandssprechers Burkhard Hofer.

Der gebürtige Niederösterreicher studierte in Wien Elektrotechnik, schloss das Studium mit einem Doktortitel ab und begann im Alter von 25 Jahren seine Karriere bei der EVN. Seit über elf Jahren ist Layr als Technik-Vorstand tätig und dort unter anderem für die Themen Sicherheit und Umwelt verantwortlich.

Der 57-jährige, der in der Nähe des Firmensitzes in Maria Enzersdorf wohnt, ist verheiratet und hat drei Kinder. Layr gilt als begeisterter Bergsteiger im Sommer und leidenschaftlicher Skifahrer im Winter.
"Umweltfreundliches Portfolio."
Ziel: Erneuerbare Energie verdreifachen
Layr setzt sich das Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energie bis 2020 zu verdreifachen. "Damit haben wir ein umweltfreundliches Erzeugungsportfolio", sagt er im Gespräch mit noe.ORF.at. Die EVN will in den nächsten Jahren in diesem Bereich hohe Investitionen in Niederösterreich tätigen.

In den vergangenen Jahren expandierte die EVN stark im Ausland. "Jetzt konzentrieren wir uns wieder mehr auf den Heimmarkt", sagt Layr, nach dieser Konsolidierungsphase will die EVN wieder "in neue Märkte aufbrechen".
Szyszkowitz: Kenner des Auslandsgeschäfts
Mit Stefan Szyszkowitz zieht ein profunder Kenner des Auslandsgeschäfts in den Vorstand ein. Drittes Mitglied ist unverändert Herbert Pöttschacher.

Szyszkowitz war zuletzt Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Süd-Ost-Europa der EVN. Der studierte Jurist war ab 1991 in der Industriellenvereinigung tätig.

1993 kam er zur EVN und war Pressesprecher. Ab 2005 war er für Südosteuropa zuständig und im Zuge dessen bis Ende 2009 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia stationiert und Vorstand der EVN-Bulgaria.
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