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UMWELT |
16.03.2011 |
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Atomstrom kommt auch nach Österreich
Angesichts der Katastrophe von Japan wird weltweit über die Notwendigkeit von Atomstrom debattiert. Österreich hat zwar keine Atomkraftwerke, dennoch kommt mit dem Strom aus den Nachbarländern Atomstrom ins Land.
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60% des Stroms aus erneuerbarer Energie
Nach Angaben der Energieregulierungsbehörde E-Control können etwa sechs bis sieben Prozent des heimischen Verbrauchs an Strom auf solchen, der mittels Atomenergie erzeugt wird, zurückgeführt werden.
Etwa 60 Prozent des heimischen Stroms stammen aus erneuerbarer Energie, 22 Prozent aus Gas oder anderen fossilen Energieträgern.
17,5 Prozent der heimischen Elektrizität kann laut E-Control keiner speziellen Quelle zugeordnet werden, weil sie über die Börse zugekauft wurden.
Etwa ein Drittel davon dürfte angesichts des Erzeugermixes in Europa Nuklearenergie sein, so Christian Schönbauer von der E-Control.
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Herausforderung: Stromverbrauch steigt an
Eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre sei der stark steigende Stromverbrauch, sagt Schönbauer. Im Durchschnitt wachse dieser pro Jahr um 1,6 bis zwei Prozent an. Das ist zwar für den ersten Blick nicht viel, hochgerechnet auf zehn Jahre bedeutet das aber einen Stromverbrauchsanstieg von 20 Prozent, rechnet Schönbauer vor.
Österreich importierte bereits seit zehn Jahren mehr Strom als es exportiere, nämlich etwa fünf bis zehn Prozent des Verbrauchs, darunter eben auch Atomstrom. Wirtschaftlich betrachtet sei die starke internationale Verflechtung am europäischen Strommarkt aber sinnvoll, so Schönbauer.
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noe.ORF.at; 15.3.11
Die Lage in Japan spitzt sich zu. Viele Menschen haben Fragen, was weiter passieren könnte und ob man auch man hierzulande von Auswirkungen eines nuklearen Unfalls betroffen sein könnte. Experten haben auf Radio NÖ Antworten gegeben.
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