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MI | 11.04.2012
Ursula Strauss (Bild: ORF)
"IM GESPRÄCH"
Ursula Strauss plant ihre Karriere nicht
Die beliebte Film- und Fernsehschauspielerin Ursula Strauss plant ihre Karriere nicht. Die zweifache Romy-Preisträgerin findet Karrieredenken kontraproduktiv und denkt nur an Inhalte und Figuren. Mit Erfolg, wie die letzten zehn Jahre beweisen.
Ursula Strauss mit der Romy (Bild: APA/Pessenlehner)
Überrascht über Romy.
Film, Fernsehen, Romy
Ursula Strauss hat nicht viel Freizeit: Mit "Mein bester Feind" und "Vielleicht in einem anderen Leben" ist Ursula Strauss derzeit mit zwei Filmen in den österreichischen Kinos vertreten. Für ihre schauspielerischen Leistungen bekam sie ihre zweite Romy.

"Ich habe nicht damit gerechnet, weil wir sehr intensiv drehen und ich am Tag davor noch vor der Kamera gestanden bin. Ich habe mich wahnsinnig gefreut", sagt Strauss "im Gespräch" mit Robert Friess.

Außerdem steht sie derzeit für die vierte Staffel von "Schnell ermittelt" vor der Kamera. Der große Unterschied zwischen Film und Fernsehen ist die Zeit: "Wir haben ein sehr dichtes Programm und versuchen, auf jede Szene Augenmerk zu legen. Bei Film hat man viel mehr Zeit."
Robert Friess im Gespräch mit Ursula Strauss (Bild: ORF)
Harte Arbeit, kein Plan.
"Ich war auch auf der Kellerbühne glücklich"
Die Karriere der gelernten Kindergärtnerin aus Pöchlarn begann vor etwa zehn Jahren. Bei den Melker Sommerspielen wurde sie einem breiteren Publikum bekannt. Seit 2009 ermittelt sie als Angelika Schnell in einer erfolgreichen ORF-Produktion.

Eine Bilderbuchkarriere, hinter der harte Arbeit, aber kein Plan steckt: "Ich denke nicht in Karriere. Das ist nicht das Wort, das in meinem Kopf und in meinem Herzen sitzt. Ich denke an Arbeit und an Figuren, die ich spielen möchte und die mich interessieren. Für mich ist es kontraproduktiv, Karrieredenken zu entwickeln. Ich war auf der Kellerbühne auch glücklich."
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