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MI | 11.04.2012
Jugendliche arbeiten in der Wachau (Bild: ORF)
UMWELT
"Wachau-Volunteer": UNESCO ehrt Freiwillige
Die UNESCO hat das Projekt "Wachau Volunteer" als Freiwilligenprojekt des Jahres ausgezeichnet. Dabei kommen jedes Jahr 40 Jugendliche in die Wachau, um für die Erhaltung des Weltkulturerbes zu arbeiten, ehrenamtlich.
"Ideale Botschafter für die Wachau."
"Natur mehr wert als Geld"
"Man fühlt sich glücklich, wenn man etwas Sinnvolles für die Natur tut. Die Natur ist für uns viel mehr wert als Geld." Elif Cevik aus der Türkei ist eine von 40 "Volunteers", die in der Wachau arbeiten und etwa den Trockenrasen pflegen.

"Ich bin zum ersten Mal nach Europa geflogen. Österreich hat so nette historische Plätze, darum ist es hier so aufregend und interessant für mich", sagt Sang Guen Yoon aus Südkorea.

Das Projekt läuft seit 2009 und ist noch bis nächstes Jahr geplant. Jugendliche aus aller Welt kommen dabei nach Niederösterreich und arbeiten nur gegen Kost und Quartier. "Sie sind ideale Botschafter für die Wachau", sagt Landesrätin Barbara Schwarz (ÖVP).
Jugendliche arbeiten in der Wachau (Bild: ORF)
"Können Verantwortung übertragen"
"Es sind Leistungen im Gegenwert von 80.000 Euro erbracht worden. Das kann sich sehen lassen", sagt Andreas Nunzer, der Vorsitzende des Arbeitskreises Wachau. Auch die UNESCO hat dieses Projekt nun gewürdigt, weil die Jugendliche lernen, Weltkulturerbe zu schätzen.

"Ein wesentlicher Moment ist auch, dass wir uns beschäftigen müssen, wie wir die junge Generation einbinden können und die Verantwortung schrittweise übertragen können", sagt Gabriele Eschig, die Generalsekretärin der österreichischen UNESCO-Kommission.
Wachau (Bild: ORF)
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